Grenzach-Wyhlen Spiel, Satz und Sieg

Die Schwestern Lina (links) und Katie Müller entschieden bei den Clubmeisterschaften des Tennisclubs Grenzach-Wyhlen das Endspiel im Damen-Einzel unter sich. Foto: zVg/Johannes Senske

Grenzach-Wyhlen - Trotz der vielen Einschränkungen durch Covid-19 konnten die Mitglieder des Tennisclubs Grenzach-Wyhlen während der zweiwöchigen Clubmeisterschaften viele spannende Spiele selbst absolvieren oder als Zuschauer beobachten. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei zwei junge Mädchen als Neumitglieder, die in allen drei gemeldeten Kategorien die Preise abräumen konnten.

Den beiden Schwestern Lina und Katie Müller (16 und 15 Jahre jung) gelang es bei ihrem Debut, die drei Wettbewerbe Damen Einzel, Damen Doppel und Mixed mit ihrem variablen und cleveren Spiel zu dominieren. Nur im Endspiel des Damen Einzels zeigte sich, dass es doch schwer ist, vor vielen Zuschauern gegen die eigene Schwester anzutreten. So war dieses Endspiel von viel Nervosität geprägt, während zuvor die Halbfinale jeweils souverän gewonnen wurden.

Ein ähnlich spannendes Match wie im Jahr zuvor zeigten Philip Gersbacher und Tobias Richter im Endspiel der Herren, welches Philip erst im Matchtiebreak mit 10:7 denkbar knapp gewinnen konnte. Beide Spieler agierten mit dermaßen viel Druck, dass einige Bälle der Belastung nicht standhielten und ausgewechselt werden mussten.

Auch das Endspiel der Herren 40 mit Toni Garcia gegen Joshi Csanady wurde von den Zuschauern mit viel Beifall bedacht. Hier konnte sich Garcia mit seinen präzisen und harten Schlägen durchsetzen, aber erst, nachdem er Csanady enorme Gegenwehr gebrochen hatte.

In den Doppelwettbewerben gewannen Lina Müller zusammen mit Annika Böhler in der Damenkonkurrenz (zweiter Platz: Katie Müller und Katharina Marjanovic), Tommi Huber und Armin Kirchhofer bei den Herren (zweiter Platz für Elias und Valentin Schellhorn) und schließlich Katie Müller und Tomas Stusek im Mixed Wettbewerb (zweiter Platz für Lina Müller und Oliver Körner).

Die verantwortlichen Vorstandsmitglieder zeigten sich zufrieden über den Verlauf der Clubmeisterschaften und drückten ihre Hoffnung aus, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine solche Veranstaltung geben würde – dann hoffentlich mit noch mehr Teilnehmern.

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