Grenzach-Wyhlen Wenn ein Junge Chearleader werden will

Die englischsprachige Theater-Arbeitsgemeinschaft der Realschule Grenzach-Wyhlen wusste mit ihrem Stück „You can’t do that“ zu überzeugen. Foto: zVg

Grenzach-Wyhlen - Der Auftritt der englischsprachigen Theater-Arbeitsgemeinschaft „Drama Group“ der Realschule Grenzach-Wyhlen wurde wie in den Vorjahren wieder von den Profis von Tempus fugit unterstützt. Das Stück war ein großer Erfolg.

„Yeah, and I wanna be spiderman“, reagiert der junge Chester (gespielt von Nesim Hoti), als sein bester Freund und Mitschüler an der Eisenhower High School, Frank (Tanya Edris Kheder), ihn in seinen Plan einweiht, der Cheerleader-Gruppe der Schule beizutreten.

Der Spott Chesters ist leicht nachzuvollziehen, ist Cheerleading an der Eisenhower High doch seit eh und je eine reine Mädchenangelegenheit, was von niemandem eiserner verteidigt wird als vom Coach der Gruppe (Tom Pfeiffer) höchstpersönlich. So wirft der prinzipientreue Mr. Dunn Frank denn auch verärgert aus der Probe hinaus, als der tanzbegeisterte Junge unangemeldet erscheint.

Auch die erfahrenen Cheerleadergirls (Sophia Vöhringer, Samira Wier, Fatma Yildirim, Hadia Youssef ) sind sich zunächst alles andere als einig: ein Junge in ihrer Mitte? Das kann doch nicht gut gehen – oder etwa doch?

Und wird der entschlossene Junge, der sich ein klares Ziel gesetzt hat, dieses auch erreichen können?

Denn nicht nur gegen die Zweifler unter den girls hat Frank sich zu behaupten. Er muss nicht zuletzt üble Attacken der Jungenclique ( Siyar Sabaz, Neo Kammerer, Jakob Herdecker ) einstecken und mutig gegenüber der Schulleiterin ( Elisabeth Dick ) für seine Sache einstehen.

Zum Glück steht sein Vater (Rojan Akbayir) ihm unerschütterlich und unvergesslich zur Seite.

Das aus Mitschülern, Eltern, Angehörigen, Lehrern und Theaterinteressierten bestehende Publikum spendete den jungen Darstellern am Ende langen und herzlichen Applaus. Sie hatten mit ihrer tollen schauspielerischen Leistung und ihrem Englisch eine mitreisende Darbietung geboten – unterstützt von den Rhythmen der Blues Brothers, für die Jens Deninger als Sound-Verantwortlicher zuverlässig sorgte.

Der Dank von Sylvia Harmon, langjähriger Leiterin des English Drama Clubs, galt an diesem gelungenen Anlass aber auch ganz besonders Maren Spencer, Theaterpädagogin am Jugendtheater Tempus Fugit in Lörrach und Regisseurin des Stückes. Zusammen mit ihr und den beiden talentierten Theaterpraktikanten Frida Gunzenhäuser und Erik Winzen beantworteten die zwölf Darsteller im Anschluss Fragen aus dem Publikum und sorgten mit ihren spontanen Antworten für eine Portion Heiterkeit.

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