Grenzach-Wyhlen Zimmermann

Grenzach-Wyhlen/Gütersloh (mh). Auch nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim, wonach die über das BASF-Areal verhängte Veränderungssperre rechtmäßig ist (wir berichteten), ist für die in Gütersloh ansässige Zimmermann-Gruppe das Vorhaben nicht vom Tisch, in Grenzach eine Chemierecy­clinganlage zu bauen.

„Wir verfolgen des Projekt Grenzach weiter“, sagte Geschäftsführer Gerhard Zimmermann gegenüber unserer Zeitung. „Wir hätten zwar lieber etwas anderes gehört, jetzt müssen nun noch ein Jahr warten.“ Der Verwaltungsgerichtshof habe nur die Rechtmäßigkeit der Veränderungssperre beurteilt. Jetzt müsse die Gemeinde sich sputen, um ein Ergebnis für den Bebauungsplan „Rheinvorland-West“ vorzulegen. Zimmermann hält es zudem für „schwierig, über den Kopf der Eigentümer hinweg etwas so Gravierendes zu entscheiden“.

Die Zimmermann-Gruppe will mit ihren Rechtsanwälten das weitere Vorgehen besprechen. Eine Beschwerde werde es von Seiten Zimmermanns beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig jedoch nicht geben. Denn der VGH hatte eine Revision gegen sein Urteil nicht zugelassen.

„Wir wollen aber auch zu dem Planungen gehört werden, denn schließlich haben wir gültige Verträge“, sagt der Geschäftsführer. Zudem sei die von seinem Unternehmen auf dem BASF-Areal geplante Anlage genehmigungsfähig. Das habe das Antragsverfahren bestätigt, hält Gerhard Zimmermann fest.

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