Handball 34 Titel im Trophäenschrank

Bekommt Arbeit: Svenja Wunsch im Tor. Foto: zVg/Wendling Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd). Ehe die 2. Bundesliga der Frauen sich in ihre sechswöchige Weihnachtspause verabschiedet, steht für die Red Sparrows der HSG Freiburg das letzte Heimspiel des Jahres an. Zu Gast ist ab 20 Uhr in der Gerhard-Graf-Sporthalle eines mit 21 Deutschen Meisterschaften, neun deutschen Pokalsiegen und vier Europapokaltrophäen der erfolgreichsten Teams im deutschen Handballsport überhaupt: der HC Leipzig.

Die Begegnung des neunten Spieltages ist die letzte Saisonpartie in diesem Jahr und findet erneut ohne Zuschauer statt. Einen Liveticker bieten die Red Sparrows auf ihrem Instagram-Account an.

Aufgrund von finanziellen Problemen musste Leipzig 2017 in die 3. Liga Ost absteigen. 2019 ging es für die Leipzigerinnen gemeinsam mit den Red Sparrows in die 2. Bundesliga. Die wegen Corona frühzeitig abgebrochene, vergangene Saison beendete der Handball-Club mit 18:24-Punkten auf einem soliden neunten Platz.

Gemessen daran gehören die Sächsinnen, laut Red Sparrows-Coach Ralf Wiggenhauser, in dieser Saison zu den positiven Überraschungen der Saison. Mit 9:5-Zählern nach sieben Spielen stehen sie aktuell auf Rang sechs der Tabelle. Die beiden Niederlagen wurde Leipzig von den zwei Aufstiegsaspiranten aus Berlin und Zwickau beigebracht.

„Wir werden sehr gefordert werden. Leipzig hat viele junge, talentierte Spieler und mit den Hummel-Zwillingen zwei Klasse-Spielerinnen mit viel Erfahrung im Kader. Insgesamt ist das einfach eine gute Mannschaft“, lässt Wiggenhauser über den kommenden Gegner wissen.

Die Freiburgerinnen erinnern sich gerne an den HC Leipzig, konnte man doch vergangene Saison im einzigen Aufeinandertreffen in Leipzig den allerersten Auswärtssieg in der 2. Bundesliga feiern. Beim 24:23-Auswärtssieg war Simone Falk, die vergangenes Wochenende mit vier Toren in Berlin überzeugte, mit sieben Toren beste Freiburger Werferin.

Personell gehen die Red Sparrows geschwächt in die Partie. Der Einsatz von Torhüterin Debora D’Arca, die sich in Berlin eine leichte Gehirnerschütterung und eine Kieferprellung zuzog, ist fraglich. Verzichten müssen die Freiburgerinnen auf die 25-jährige Spielmacherin Rebecca Dürr. Die ehemalige Brombacherin verletzte sich gegen die Füchse Berlin am Knie und fällt gleich für mehrere Wochen aus.

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