Handball Hoffen auf einen perfekten Tag

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Die HSG Dreiland mit Sören Friedrich (weißes Trikot) will sich auch im Derby gegen die SG Maulburg/Steinen durchsetzen. Foto: Michael Hundt

Maulburg/Steinen (mhu). „Die drei ???“ ist eine beliebte Kinder- und Jugendbuchreihe, in der drei Teenager Kriminalfälle lösen. Nicht weniger Fragezeichen stehen derzeit über allen Sportarten, die noch ausgetragen werden. So auch über dem Handball-Derby zwischen der SG Maulburg/Steinen und der HSG Dreiland, das bis jetzt für Samstagabend, 20 Uhr, in der Sporthalle Steinen angesetzt ist.

Ungewiss sind die Rahmenbedingungen, die durch den Handball-Verband Südbaden in einer Sitzung am Donnerstagabend (war zum Redaktionsschluss noch nicht beendet) festgelegt wurden – sowohl für die Spiele am Wochenende als auch für die weitere Saison.

Sowohl in Weil als auch in Maulburg bereiten sich die Kontrahenten auf das Derby vor, gehen davon aus, dass es unter 2G+-Bedingungen ausgetragen wird. Eventuell sogar ohne Zuschauer, was aus Sicht der Hausherren zu massiven finanziellen Einbußen führen würde– und auch der Mannschaft als moralische Unterstützung von den Rängen fehlen würde.

„Wir müssen uns im Vergleich zum Spiel gegen Heitersheim erheblich steigern. Sonst gibt es ein böses Erwachen für uns“, warnt HSG-Aktivensprecher Nils Haunschild vor dem Derby. Gegen die Handball-Löwen hatte sich die HSG vor allem in der ersten Halbzeit insbesondere in der Abwehr extrem schwer getan.

Die größte Gefahr geht aus Sicht der Gäste vom Rückraum der SG um deren Spielertrainer André Leuchtmann aus. „Maulburg war in den letzten Partien immer auf Schlagdistanz zu ihren Gegnern, auch wenn es in der Tabelle anders ausschaut“, warnt Haunschild vor dem unbequemen Gegner.

Das Manko des Gastgeber ist immer wieder der Umstand, dass die SG Maulburg/Steinen bisher nie mit einem voll besetzten Kader antreten konnte. Im Derby muss Leuchtmann auf den Langzeitverletzten Cornelius Störk sowie kurzfristig auch auf Marco Posovsky verzichten. „Es ist schade, dass immer wieder Spieler ausfallen und wir nie voll besetzt antreten können“, hadert Leuchtmann, ist aber trotzdem optimistisch für die Begegnung. „Wenn wir die gleiche Einstellung wie sonst haben, dann auch noch etwas Glück und Cleverness hinzukommt, dann könnte es klappen.“

Der SG-Trainer weiß aber auch, dass seine Mannschaft nicht der Favorit ist, wünscht sich für sein Team einfach einen optimalen Tag, an dem alles klappt, und hofft gleichzeitig, dass die HSG am Samstagabend mal einen nicht so perfekten Tag haben wird. „Zuhause können wir jeden schlagen“, gibt sich Leuchtmann siegessicher.

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