Handball HSG Freiburg: Dürr treibt das Team zum Sieg

Rebecca Dürr Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/mib). Wie schlagen sich die Red Sparrows eigentlich in der 2. Bundesliga? Die Mädels der HSG Freiburg haben bei diesem sportlichen Abenteuer bislang nicht enttäuscht, auch wenn in der Tabelle nach 13 absolvierten Partien nur der vorletzte Platz zu Buche schlägt.

Aber: Die Chance auf den Klassenerhalt ist mit fünf Siegen noch gegeben. Eine gute Figur abgegeben haben die Freiburgerinnen zuletzt beim HC Rödertal. Dort, beim Tabellenvierten, schlug ein knapper 29:28 (18:13)-Erfolg zu Buche. Die Red Sparrows konnten damit nach einer kurzen Winterpause ihre Negativserie beenden. Für Trainer Ralf Wiggenhauser waren es schlicht „Big Points“.

Das Spiel begann für die Freiburgerinnen nahezu perfekt. Nur ein technischer Fehler und eine bockstarke Verteidigung ließen Wiggenhauser im Nachhinein zu Recht euphorisch werden: „Viel besser als in der ersten Halbzeit kann man kaum Handball spielen.“ Das 18:13 und die damit verbundene Fünf-Tore-Führung waren der verdiente Lohn.

Dann aber schrumpfte der Vorsprung im zweiten Durchgang schnell dahin. Die Top-Spielerin aus Rödertal, Brigita Ivanauskaite, trieb das Spiel voran und die Red Sparrows bekamen sie nicht mehr in den Griff. Nach acht Minuten stand es schon wieder Unentschieden (19:19).

Doch die Red Sparrows bewiesen Moral und Siegeswillen. Die ehemalige Brombacherin Rebecca Dürr war mit sieben Toren die gefährlichste Spielerin und trieb die Mannschaft voran. Immer wieder setzte sie mit wunderschönen Assists ihre Mitspielerinnen in Szene. Und Simone Falk überzeugte mit einer überragenden Siebenmeter Quote, verwandelte neun von zehn Versuchen. So auch in der allerletzten Aktion des Spiels. Falk traf und machte den Sieg perfekt.

Viel Zeit zum Jubeln bleibt den Freiburgerinnen aber nicht. Am Samstag geht es im Heimspiel in der Wentzinger Halle gegen den direkten Konkurrenten Werder Bremen.

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