Handball Zu viele Chancen vergeben

Jonas Besemann (r.) wird von seinen Teamkollegen um Jonas Schamberger mit einem Geschenkkorb verabschiedet. Foto: M. Bähr

Weil am Rhein - Mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Saison wollten sich die Landesliga-Männer der HSG Dreiland von ihren Fans verabschieden. Doch daraus wurde nichts. Denn zum einen erwies sich die SG Gutach/Wolfach als ganz schön hartnäckig und zum anderen verballerten die Hausherren bei der 27:30 (15:14)-Niederlage viel zu viele Chancen.

Coach Igor Bojic war nach der Partie doch etwas angesäuert. Ausgerechnet das letzte Match vor heimischer Kulisse ging in die Binsen. „Dabei wollten wir uns mit einem Sieg für die tolle Unterstützung in dieser Saison bedanken“, meinte er.

Die erste Halbzeit verlief eigentlich auch wie geplant. Nach 25 Minuten führte die HSG mit 14:10. „Wir haben viel gewechselt. Unser Plan war, das Tempo hochzuhalten, um dann nach der Pause mit mehr Frische agieren zu können“, meinte Bojic. Dieser Plan ging aber nicht auf. Denn: Die SG drehte nach Wiederbeginn schnell das Blatt um, nutzte die Abschlussschwäche der Hausherren gnadenlos aus. In Minute 47 führte der bis dato noch abstiegsbedrohte Gast mit 25:20. Doch ganz so einfach abschütteln ließen sich die Gastgeber nun auch nicht. Sie blieben dran und lagen zwei Minuten vor Schluss nur noch mit einem Zähler zurück (27:28).

In dieser Phase übernahm Kevin Welte Verantwortung. Er musste. Obwohl sich doch die eine oder andere Lücke in der gegnerischen Abwehr auftat, ging der Ball nun immer wieder nach Rechtsaußen. Welte brachte aber nicht alle Abschlüsse im Kasten unter. Die SG dagegen ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, trafen und machten trotz Manndeckung alles klar.

„Ich möchte nicht sagen, dass wir undiszipliniert gespielt haben, aber taktisch waren wir einfach nicht auf der Höhe. Uns fehlte auch etwas die Konzentration, um die richtige Lösungen gegen diesen Gegner zu finden“, machte Bojic klar. Am Ende sei dann auch die schwächere Wurfquote ausschlaggebend gewesen.

„Bei allem Respekt gegenüber dem Gegner, der auch nicht in die Abstiegszone gehört, sind wir dennoch die bessere Mannschaft und müssten gewinnen“, meinte Bojic. Vielleicht sei der Gegner auch einen Tick konsequenter gewesen und habe den etwas größeren Siegeswillen gehabt. Schließlich ging es bei Gutach/Wolfach um den Ligaerhalt. Den hat der Gegner mit diesem Auswärtserfolg klar gemacht.

Nach der Partie verabschiedete die HSG einen Akteur, der in der kommenden Runde aus beruflichen Gründen nicht mehr mit von der Partie sein kann: Jonas Besemann.

Tore für die HSG Dreiland: Palasz 2, Hopp 2, Bödecker 2, Knössel 4, Welte 5/4, Ludwig 1, Müller 1, Schamberger 4, Besemann 1, Pit Weber 4.

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