Hasel Fröhliches Ende einer intergalaktischen Fasnacht

Abschluss mit Heringessen: Nico Schaub, Angelika Hartl und Peter Feucht (von links) zogen für die Habufa-Veranstalter, Musik-, Gesang- und Sportverein, zufrieden Bilanz. Foto: Markgräfler Tagblatt

Hasel - Für Mitte März ungewöhnlich kaltes Wetter, sogar mit leichtem Schneefall, begleitete den Ausklang der Habufa, das Heringessen und den Kinderumzug.

Am späten Montagvormittag fanden sich die älteren Närrinnen und Narren aus dem Dorf nebst den Mitgliedern der drei Habufa-Vereine, Sportverein, Musikverein und Gesangverein, im Bürgersaal ein. Für die genannten Vereine zogen die Vorstandsmitglieder Nico Schaub (Musikverein), der passend zum Motto „Weltraumbahnhof Hasel“ als „Star Wars“-Gestalt erschien, Peter Feucht (Sportverein) in Zivil und Angelika Hartl (Gesangverein) als Astronautin beim Verzehr von saurem Hering mit Süßkartoffeln durchaus zufrieden Bilanz.

Die Hallenveranstaltungen waren durchweg ein Renner beim Publikum. Kamen am Donnerstag und Samstag auch viele Auswärtige, so war der Freitag mit dem Tratsch­obe wieder ein Hasler Dorfanlass bester Güte, sagte Angelika Hartl.

Die Gestaltung des Zunftabends sei bestens angekommen, freute sich auch Nico Schaub, der in mehreren Nummern sein Talent als Entertainer hatte unter Beweis stellen können.

Am Sonntag war, so sagte für den Sportverein Peter Feucht, die Zuschauerresonanz nicht ganz so stark gewesen wie in wettermäßig besseren Jahren. Vor allem die so genannte „Wehrer Laufkundschaft“, also Habufa-Besucher aus der Nachbarstadt, die einen kurzen Spaziergang durch den Wald an der Erdmannshöhle vorbei zum Umzug machten, seien verständlicherweise in nicht so großer Zahl gekommen, so der Eindruck des SV-Mannes.

Trotz des Wetters war die Stimmung bestens, und die örtlichen Vereine hätten mit Speis und Trank auch gute Umsätze gemacht, fügte Angelika Hartl an. Am Wetter könne man nicht drehen, aber darauf entsprechend reagieren schon, sagten die Veranstalter dann am frühen Montagnachmittag. Und baten angesichts von Schneefall und empfindlich kaltem Wind die Höhli-Teufel, ihren Umzugswagen zu holen und damit die Kinder durchs Dorf zu fahren. Groß war entsprechend das „Hallo“ der rund 50 Kinder, als man sich auf den Wagen begeben konnte - und von dort aus den Müttern und Vätern, die hinterm Wagen den Rest des Kinderumzugs bildeten, zuzuwinken.

Nach einer kurzen Runde durchs Dorf traf man sich dann im Bürgersaal zu allerlei Spielen, Polonaisen und Tänzen. Zum Abschluss des Kinderballs und damit der Habufa gab es schöne Präsente für die in vielerlei, immer phantasievollen Kostümen erschienenen Kinder.

Kreativ war man auch in Sachen Recycling der Weltraum-Motto-Dekoration - vor dem Abbau derselben durften sich die Kinder Galaktisches aussuchen, sofern es von den Müttern und Vätern als kinderzimmertauglich befunden wurde.

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