Hausen im Wiesental Hebelmusik zeigt Spielfreude

Markgräfler Tagblatt
Für einen schönen musikalischen Nachmittag war am Samstag im Hausener Park gesorgt. Foto: Ralph Lacher

Die Freude darüber, dass endlich wieder Musik von der Hebelmusik Hausen für Hausener geboten werden konnte, war allen anzumerken, sowohl den Musiker selbst als auch den Blasmusik-Freunden, die am Samstag in den Park beim Musikpavillon zum „Klappstuhl-Konzert“ erschienen waren.

Hausen (os). Und auch das Wetter spielte mit, es war etwas frisch, aber sonnig. Der erste Auftritt der Gesamtkapelle seit dem Weihnachtskonzert am 1. Dezember 2019 fand unter 3G-Bestimmungen statt.

Nach der Begrüßung durch Conférencier Heiko Bieri legte die Kapelle unter Stabführung des Elsässers Jean-Christophe Naas gleich fetzig los mit Polkas und Märschen. Später kam auch modernes Liedgut zur Aufführung, etwa ein Medley mit Songs der Band Queen und weiteren Songs aus den 1980er Jahren wie etwa „Eye Of The Tiger“, „Welcome To The Jungle“, „Up Where We Belong“ oder „Time After Time“. Mal rockig, mal getragen und balladesk – immer prägte Spielfreude den gut eineinhalb Stunden dauernden Vortrag der Hebelmusik.

Und dankbar für einen kurzweiligen Musiknachmittag applaudierte das Auditorium begeistert, ganz besonders natürlich beim Abschluss des Programms, dem in hiesigen Breiten obligatorischen Marsch „Hoch Badnerland“. Nicht ohne Zugabe durften die Hebelmusizierenden aus dem Pavillon. Zugaben waren „Berliner Luft“ und „Los Conquistadores“, eine spanische Volksweise, arrangiert für die Hebelmusik von deren Musiker und langjährigem Schopfheimer Stadtkapellmeister Max Lehmann.

Im Anschluss ans „Klappstuhlkonzert“, dem auch Hebelmusik-Präsident und Bürgermeister Martin Bühler beiwohnte, wurde das To-Go-Verköstigungsangebot mit Schwerpunkt auf diverse Waien nebst Getränken rege genutzt.

Hebelmusik-Vorsitzende Sandra Boos äußerte sich sehr zufrieden über den Re-Start in Sachen öffentliche Auftritte der Ihren. Auch mit dem musikalischen Niveau, das man auch deshalb halten konnte in der Zeit der Lockdowns und der Corona-Einschränkungen, weil die Gemeinde es der Hebelmusik ermöglichte, in der Gemeindehalle zu proben, sobald dies nach aktuellen Corona-Bestimmungen erlaubt war.

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