Bei einem Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Hausen im Wiesental konnten gestern nicht alle Tiere gerettet werden. Sieben Rinder kamen um, Menschen wurden nicht verletzt.

Hausen im Wiesental (ndg/mek) Weithin sichtbare schwarze Wolken wurden am Montag gegen 11.20 Uhr über einem landwirtschaftlichen Anwesen in Fahrnau beim Golfplatz gemeldet. Eine Scheune brannte, das Feuer drohte sich auszubreiten. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei befanden sich mit einem Großaufgebot an Kräften über Stunden hinweg im Großeinsatz. Zunächst hieß es, dass sich keine Tiere und Personen im betroffenen Gebäude befänden. Doch das stellte sich als falsch heraus.

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Entgegen der ersten Meldung der Polizei konnten nicht alle Tiere aus dem brennenden Stall gerettet werden. Es wurden insgesamt sieben Rinder getötet.

Das Feuer brach nach den ersten Erkenntnissen in einem Stall eines großen Aussiedlerhofes aus und griff schnell auf die direkt anliegende Heuhalle über. Das Areal umfasst mehrere Gebäude, darunter auch ein Mehrfamilienhaus und Lagerhallen.

Ein Übergreifen des Feuers auf diese Gebäude konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Dennoch wurden das Wohngebäude sowie die Stromleitung, die über das Gelände führt, durch die starke Hitzeentwicklung und die Flammen in Mitleidenschaft gezogen.

Der Stall und das Heulager brannten völlig nieder, die Dächer stürzten ein. Die Feuerwehren aus Hausen im Wiesental, Schopfheim, Todtnau, Lörrach und Zell im Wiesental waren mit gut 70 Kameraden und 15 Fahrzeugen im Einsatz ebenso wie der Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk und die Polizei mit mehreren Streifen. Aus Sicherheitsgründen war auch der Energieversorger Energiedienst vor Ort.

Menschen wurden bei dem Großbrand nicht verletzt. Die Schadenshöhe dürfte nach Auskunft der Polizei bei rund 500 000 bis 600 000 Euro liegen. Nach den ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Bereich der dortigen Heizungsanlage aus. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

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