Inzlingen Dritte Liste fürs Waieland

Sie treten auf der Liste „Gemeinsam für Inzlingen“ zur Kommunalwahl an (von links): Markus Haag, Georges Bornschlegl, Christian Fechtig und Roswitha Drechsle. Foto: zVg/Bornschlegl

Inzlingen - Die aus dem Verein „Pro Inzlingen“ um Peter Focke hervorgegangene neue Liste „Gemeinsam für Inzlingen“ geht mit vier Kandidaten gegen die etablierten Fraktionen von CDU und SPD ins Rennen um die Plätze im Gemeinderat.

Die Kandidaten Roswitha Drechsle (66, Erzieherin im Ruhestand), Georg (Georges) Bornschlegel (69, Media-Didaktiker und Künstler), Christian Fechtig (39, Lokomotivführer) und Markus Haag (54, Diplomverwaltungswirt, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Bad Säckingen) legen nun ihr Wahlprogramm vor.

Die Liste stemmt sich unter anderem „gegen den Ausverkauf von Inzlinger Grundstücken an Investoren und Spekulanten“ und fordert stattdessen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Inzlinger Familien.

Um der Verkehrsproblematik im Dorf Herr zu werden, ruft „Gemeinsam für Inzlingen“ nach einem „funktionierenden“ Gemeindevollzugsdienst – dies mit Blick auf wildes Parken im Halte- und Parkverbot. Auf der Riehen­straße müsse durchgehend Tempo 40 gelten. Zugleich wollen die Kandidaten im Ort zeitlich begrenzte Stellplätze sehen, „die es allen ermöglichen, ihre Einkäufe zu erledigen“, wie es im Wahlprogramm heißt. Denn die örtliche Nahversorgung sei zu stärken. Zudem wolle man gegen das Abstellen von Privatautos im öffentlichen Park- und Straßenraum „bei gleichzeitiger Zweckentfremdung der eigenen Garage“ vorgehen.

Des Weiteren rufen die Kandidaten nach einem funktionierenden ÖPNV und fordern die Einführung einer „Inzlinger Bürgerfahrkarte“.

Auch um das Ortsbild macht sich die dritte Liste im Rennen um die Ratsmandate ihre Gedanken. So gelte es, den Dorfcharakter Inzlingens zu bewahren. Dazu müssten zukünftig „weitere Bausünden und insbesondere noch mehr Flachdach-Wohnkästen“ verhindert werden, wie es im Wahlprogramm formuliert wird.

Abschließend sprechen sich die Kandidaten für eine „Unterstützung“ des Erstel-Kindergartens und den Ausbau von Krippenplätzen aus.

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