Inzlingen Mystisches Schauspiel am Nachthimmel

Fast mystisch mutete das Szenario auf dem Inzlinger Buttenberg an, als im Abendrot das Fasnachtsfeuer entzündet wurde und später die glühenden Scheiben ins Tal flogen. Foto: Manfred Herbertz

Inzlingen - Nachdem das Fasnachtsfeuer auf den Buttenberg am vorletzten Sonntag wegen des stürmischen Wetters abgesagt wurde, zog am Samstag eine große Schar von rund 300 Menschen in der einbrechenden Dämmerung, angeführt vom Musikverein Inzlingen, vom Lindeplatz aus in Richtung Buttenberghalde.

Der große Holzstapel auf dem Buttenberg brannte bereits lichterloh und empfing die Menschen mit einem fast mystischen Szenario. Hoch lodernde Flammen vor einem im tiefen Rot leuchteten Horizont schufen eine besondere Atmosphäre.

Entscheidung ohne Kritik

Die Verschiebung um eine Woche sei zwingend gewesen, sagte Inzlingens Bürgermeister Marco Muchenberger. Die Nähe der Feuerstelle zum Wald hätte keine andere Entscheidung zugelassen. Und man hörte auch keine Kritik an dieser Entscheidung. Im Gegenteil: Etliche Besucher begrüßten es im Interesse der Schulkinder, dass das Feuer am Samstag abgebrannt wurde.

Die Feuerwehr bewirtete die Besucher, und inzwischen brannten auch die kleinen Feuer, in denen die Scheiben zum Glühen gebracht wurden. Die Scheiben, die vor dem sternenklaren Nachthimmel in weitem Bogen ihre feurige Spur tief ins Tal zogen, sorgten für ein tolles Schauspiel. Gegen 23 Uhr endete das Scheibenschlagen. Wie der Bürgermeister betonte, sei das aus Versicherungsgründen notwendig. Denn in der Vergangenheit habe es hin und wieder durch weit ins Tal fliegende Scheiben an Hausdächern Schäden gegeben, und ohne Feuerwache wolle man kein Risiko eingehen. Laut Muchenberger werde das auch in anderen Kommunen so gehandhabt.

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