Kandern BM-Wahl: Kaja Wohlschlegel kandidiert

 Foto: zVg

Kandern   Kaja Wohlschlegel will Bürgermeisterin in ihrer Heimatstadt Kandern werden, wie sie am späten Mittwochabend in einer Pressemitteilung erklärt. Einstimmig hätten Fraktion und Ortsverein der Freien Wähler bei ihrer Sitzung am Mittwochabend im Gasthaus „Krone“ ihre Vorsitzende und Fraktionssprecherin als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl nominiert.

Die 48-Jährige kommt aus der freien Wirtschaft und will nach eigener Darstellung "verkrustete Verwaltungsstrukturen aufbrechen und frischen Wind ins Kanderner Rathaus bringen“.
Kandern solle wieder aktiv gestaltet und nicht wie bisher nur verwaltet werden, erklärte die Vorsitzende und Fraktionssprecherin der Freien Wähler nach eigenen Angaben.

Wohlschlegel gehört dem Gemeinderat in der dritten Amtsperiode an. Durch ihre berufliche und ehrenamtliche Tätigkeit ist sie überzeugt, das notwendige Rüstzeug mitzubringen, um „mit Herzblut und großer Begeisterungsfähigkeit“ Kandern voranzubringen.

Wohlschlegel sieht sich gewappnet

„Es muss mit unserer Stadt wieder vorwärtsgehen“, betont die parteilose Quereinsteigerin und schreibt: „Ich brenne für Kandern“. In ihrer Heimatstadt will Kaja Wohlschlegel, wie sie unterstreicht, „noch einiges mehr bewegen als bisher schon“. Sie sieht sich durch ihre vielfältige Berufserfahrung als Kauffrau, Redakteurin und Geschäftsfrau sowie durch ihr ehrenamtliches und kommunalpolitisches Engagement „bestens gewappnet“ für den Chefsessel im Rathaus.

Als langjährige Stadträtin, Fraktionssprecherin und Vorsitzende der Freien Wähler und ihr Wirken im Werbering kenne sie die Stadt, deren Probleme und Chancen bestens.

Wohlschlegel hat als langjähriges Vorstandsmitglied und auch in zehn Jahren als Vorsitzende der Kanderner Hochtouristen unter anderem das Kanderner Sommerferienprogramm für Kinder ins Leben gerufen; sie engagierte sich beim Bau des Walderlebnispfads sowie bei der Einrichtung des August-Macke-Rundwegs.
Weitere Akzente setzte sie nach eigener Darstellung als zweite Vorsitzende des Kanderner Werberings insbesondere im Rahmen des Leitbildprozesses, der Kandern zu „der Kunsthandwerkerstadt des Südwestens“ etablieren soll.

Doch auch die zahlreichen Veranstaltungen wie Städtlitag und Weihnachtsaktion sowie das „jüngste Kind“, die monatlichen Stammtische mit Besichtigungen Kanderner Betriebe, tragen ihre Handschrift, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Ziele der Kandidatin 
Ziel der Kandidatin ist es, Kandern und seine Teilorte mit einer nachhaltigen Wirtschaftsförderung, einem innovativen Stadtmarketing und interessanten Tourismuskonzept wieder für Einheimische wie auch für Gäste attraktiv zu machen, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Die Einbeziehung der Bürger bei wichtigen Entscheidungen und bei Projekten sei für sie ein Selbstverständnis. 
„Unsere Heimat hat so viel ungenutztes Potenzial“, erklärt Kaja Wohlschlegel weiter - und nennt die einzigartige Landschaft.

Der „große Sohn“ der Stadt, der berühmte Impressionist August Macke, soll Kunstbegeisterte nach Kandern locken. Hier gelte es, in Zusammenarbeit mit der Gastronomie, den Weingütern und Winzergenossenschaften sowie den Thermen im Umkreis, der Kandertalbahn wie auch mit den Basler Kunstmuseen und dem Vitra Design Museum interessante Angebotspakete zu schnüren.

Wohlschlegels Ziel ist es, durch neue touristische Angebote die Kanderner Gastronomie und auch den Einzelhandel dauerhaft zu stärken. 

Vereine, Medizin und Klima
Ein Herzensanliegen sei es, die Vereine zu unterstützen und zu fördern. Denn diese würden das Rückgrat der Gemeinde bilden und Bürgern aller Altersschichten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung in der Gemeinschaft bieten. Sie spielten auch bei der Integration der geflüchteten Menschen eine wichtige Rolle.
„Wir müssen außerdem die medizinische und therapeutische Versorgung der Bürger durch ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) sicherstellen sowie insbesondere älteren und hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern durch ein umfassendes Betreuungsangebot Kontakte zu Gleichgesinnten und attraktive Freizeitmöglichkeiten anbieten“, steht ebenfalls auf der Agenda der 48-Jährigen.
Ein weiterer Schwerpunkt der bekennenden Naturfreundin ist der Schutz der Umwelt im Kleinen wie im Großen sowie die Einhaltung der Klimaziele. Bei den Kanderner Hochtouristen hat Wohlschlegel über Jahrzehnte gemeinsam mit den Revierförstern die alljährliche Waldputzete veranstaltet und sich für einen sanften und nachhaltigen Tourismus eingesetzt, heißt es abschließend in der Mitteilung, die sie am Mittwochabend direkt über Facebook verbreitete.

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