Kandern Erschließungskosten ein Reizthema

Ehrung von Blutspendern (v. l.): Ortsvorsteher Fritz Höferlin ehrte Rainer Homberger und Sascha Blum. Foto: Ines Bode

Kandern-Tannenkirch - Auch jüngere Leute können schon auf eine stattliche Anzahl an Blutspenden kommen. Das zeigte die Ehrung in der Sitzung des Ortschaftsrats – vorgenommen von Ortsvorsteher Fritz Höferlin.

Schon 50 Mal ließ sich Sascha Blum den wertvollen Saft abzapfen, dafür bekam er die DRK-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz. Laut Verordnung dürfen Frauen pro Jahr viermal spenden, Männer hingegen sechsmal. Davon mache er regen Gebrauch, erklärte Blum.

Eine Goldnadel gab’s für Rainer Homberger, der 25 Mal spendete. Zehnmal war Yvonne Höferlin dabei, auch sie wurde mit Nadel, Urkunde und Präsent geehrt.

Freuen durften sich auch die örtlichen Bauherren. Einstimmig befürwortet wurde ein Bauvorhaben in Ettingen sowie eine neue Hundetrainingsfläche in der Siedlung Fohrenwald. Der Betreiber wolle eine eingezäunte unbebaute Grünfläche seines landwirtschaftlichen Betriebs künftig anders nutzen, sagte Höferlin.

Zum Thema „Gräberfeld“ sagte er, die Anlage auf dem Friedhof sei fertiggestellt und darüber hinaus „schön geworden“.

In Sachen „Forstliche Neuordnung“, konkret bei der Vermarktung, sprach sich Höferlin dafür aus, dass man die Dinge laufen lasse. Bisher wurden Staats-, Gemeinde- und Privatwald gemeinsam vermarktet. „Wir haben nur kleine Parzellen, eine private Abrechnung ist zu aufwendig.“ Auch Eva Weber befand, jemand zu beauftragen, rechne sich nicht.

Um private Gelder ging es auch beim Reizthema Erschließungskosten der Verbindungsstraße „Im Brünnle“. Nahezu zehn Anrainer seien betroffen, hieß es von Seiten involvierter Bürger. Man wünsche sich endlich konkrete Informationen, ob und in welcher Höhe die bisherigen Grundstückseigner belangt würden.

Höferlin erklärte, wer bereits Erschließungskosten gezahlt habe, werde nicht belangt. Um alle Fragen und Bedenken zu klären, sicherte er zu: „Wir bemühen uns um einen Termin beim Bürgermeister und den zuständigen Mitarbeitern im Rathaus.“

Unmut äußerte Höferlin über das Thema „schnelles Internet“. Mitten hinein in die laufende kostspielige Umrüstung seitens des Landkreises werde die Telekom nun aktiv und rüste Verteilerkästen vor Ort ebenfalls um. Tannenkirch sei beim Landkreisprojekt im zweiten Halbjahr an der Reihe. Es sollten sich möglichst viele Einwohner als Nutzer anschließen.

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