Kandern - Du bist noch keine 19 Jahre alt und interessierst dich fürs Filmemachen? Dann hast du jetzt die Gelegenheit, an einem Wettbewerb teilzunehmen und deinen Kurzfilm von einer erfahrenen Jury bewerten zu lassen. Das Thema des Kanderner Filmpreises 2019 lautet „Fake News“. Die Preisverleihung findet im März statt.

Vorab die Spielregeln: Mitmachen dürfen Gruppen und Einzelpersonen, wobei die Akteure höchstens 18 Jahre alt sein sollten. Die Kurzfilme wiederum sollten eine Länge von sieben Minuten nicht überschreiten, können aber auch kürzer sein. Sie müssen spätestens bis zum 17. März beim Kino Kandern abgegeben werden.

Für die drei besten Filme gibt es Geldpreise (150, 100 beziehungsweise 50 Euro), alle Teilnehmer bekommen Kino-Freikarten. Außerdem werden sämtliche eingereichten Filme im Rahmen der Preisverleihung im Kino Kandern gezeigt.

Es ist das sechste Mal, dass der Kanderner Filmpreis verliehen wird. Der Vorjahressieger „Mord zwischen Messer und Gabel“ zum Thema Zukunft konnte später sogar beim Jugendfilmpreis Baden-Württemberg in Stuttgart in der Kategorie „Entwicklungspolitischer Film“ mit einem ersten Platz punkten.

Kreative Umsetzung viel wichtiger als Perfektion

„Das Niveau ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen“, sagt Horst Brenneisen, der Initiator des Filmpreises. Das soll aber niemanden abschrecken. Eine kreative Umsetzung des Themas findet er jedenfalls viel wichtiger als Perfektion. Immerhin haben auch die erfolgreichen Filmemacher der vergangenen Jahre mal klein angefangen. Nicht wenige von ihnen waren mehr als einmal dabei, dürfen jetzt aber aus Altersgründen beim Filmpreis nicht mehr mitmachen. Brenneisen ist deshalb schon gespannt auf die nächste Generation junger Filmemacher, die sich für den mittlerweile sechsten Filmpreis 2019 bewirbt.

Auch das neue Thema „Fake News“ soll den Teilnehmern möglichst viel Raum für eigene Ideen und Kreativität geben. Viele Herangehensweisen sind denkbar. Der Phantasie der jungen Filmemacher sollen hier ganz bewusst keine Grenzen gesetzt werden. ­