Kandern Foyer der Kandertalhalle als Maßnahme im Blick

Das Foyer der Kandertalhalle soll saniert werden. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Kandern-Wollbach (ag). Auch im Ortschaftsrat Wollbach war die städtebauliche Entwicklung von Kandern und insbesondere das Bestreben der Stadt, Schwerpunktgemeinde im Förderprogramm Entwicklung Ländlicher Raum (ELR) zu werden, Thema. In drei Werkstätten wurde jetzt die Bürgerbeteiligung vorgezogen.

Immerhin sieben Wollbacher hatten sich beteiligt, wie Ortsvorsteher Max Sütterlin berichtete. Denn der Termin war ungünstig für die Einwohner des größten Teilorts von Kandern. Just an diesem Wochenende hatte das große Doppelkonzert des Musikvereins Wollbach stattgefunden.

Bereits im Mai muss der Antrag der Stadt Kandern gestellt werden, um dann im September vielleicht den Zuschlag als ELR-Schwerpunktgemeinde zu erhalten. Ganz konkret geht es jetzt darum, in den einzelnen Dörfern förderfähige Bauprojekte aufzutun – private, gewerbliche und kommunale. Als kommunales Projekt für Wollbach wurde die Sanierung des Foyers der Kandertalhalle vorgeschlagen.

Um Touristen will man vor allem mit Online-Diensten werben. Als allgemeines Ziel nannte Sütterlin eine moderate Entwicklung unter Berücksichtigung der Gegebenheiten.

Nachdem das angedachte Gewerbegebiet „Nollen“ in Wollbach wegen zu hoher Erschließungskosten vor zwei Jahren ad acta gelegt wurde, sprach Sütterlin jetzt von alternativen Flächen, die ihm vorschweben. Gerne hätte man auch nach wie vor ein Tagescafé im Ort.

Gemeinderat Rüdiger Sütterlin griff den Vorschlag aus der Bürgerwerkstatt auf, den Schulhof als bevorzugten Veranstaltungsort schöner zu gestalten. Weil aber andererseits die Parkfläche dort auf jeden Fall erhalten bleiben soll, sind die Möglichkeiten hierfür begrenzt.

Um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, setzt der Ortsvorsteher für Wollbach auf die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum durch Investoren.

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