Kandern Gemeinde beginnt mit Photovoltaik-Initiative

Adrian Steineck
Kandern setzt stärker auf Solarenergie. Foto: Pixabay/Andreas160578

Die Stadt Kandern startet eine Photovoltaik-Initiative.

Insgesamt hat die Verwaltung gemeinsam mit der Energieagentur Südwest zwölf kommunale Gebäude untersucht: Kläranlage, Freibad, August-Macke-Schule, Feuerwehrgerätehaus, Rathaus, Grundschule, den Kindergarten Ochsengasse, Forsthaus, Schlachthaus Sitzenkirch, Stadtbibliothek, Bauhof und Kommunales Kino, wie der Beschlussvorlage zu entnehmen ist.

Sanierung geplant

Für Rathaus und Freibad sind bereits Sanierungs- und Umstrukturierungsplanungen im Gange, die auch Photovoltaikanlagen beinhalten. Größter kommunaler Stromverbraucher ist die Kläranlage Hammerstein mit 261 933 Kilowattstunden pro Jahr, heißt es in der Beschlussvorlage weiter. Das Dach ist bis 2029 an einen Solarstromproduzenten verpachtet. Danach wolle man selbst Solarstrom produzieren.

Beginn bei der Feuerwehr

Als aktuell am schnellsten realisierbare Lösung mit hohem Stromeinsparpotenzial gilt gegenwärtig eine zweite Solaranlage auf dem Dach der Feuerwehr. Die bestehende hat im Jahr 2021 nur 6000 Kilowattstunden Solarstrom für den Eigenverbrauch erzeugt. Dank moderner Software habe man erkannt, dass auch nachts ein beachtlicher Strombedarf besteht, da Technik und Einsatzzentrale rund um die Uhr in Bereitschaft sein müssen. Dies legt Hauptamtsleiterin Dagmar Brosig-Mies auf Nachfrage unserer Zeitung dar. Deshalb hieß es bei der Projektvorstellung im Ausschuss durch Hochbauamtsleiterin Judita Kovac, dass eine zweite PV-Anlage mit Speicherbatterie sinnvoll sei.

Bereits im Juni könnte die Installation durch die örtliche Firma Bissinger beginnen.

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