Kandern-Tannenkirch (jut). Wie berichtet, laufen beim Hofgut Kaltenherberge umfangreiche Baumaßnahmen. Im Ortschaftsrat stießen diese auf Zustimmung.

„Es wird alles sehr schön aussehen, am Schluss repräsentiert sich das ganze Ensemble dann wie aus einem Guss“, so die einhellige Meinung. Auch, dass die Dächer der neuen Gebäude allesamt mit Ziegeln gedeckt werden, kam gut an.

Allerdings stellte sich für Rainer Homberger die Frage, ob das Hofgut weiter einer landwirtschaftliche Nutzung dient und deshalb privilegiert sei. „Früher gab es die Turniere, da hatte auch die Bevölkerung mal Zugang zum Gelände, jetzt frage ich mich, ob da einer was für seine Privatbespaßung macht“, monierte er. Die Kaltenherberge sei fast ein kleiner Dorfkomplex für sich, hieß es außerdem.

Ortsvorsteher Fritz Höferlin erinnerte daran, dass die Kaltenherberge einst Poststation war und erst mit dem Eisenbahnbau überflüssig wurde. Danach war es ein Gutshof, jetzt sei es ein Pferdehof für „edle Rösser“. „So wandelt sich halt der Nutzen, und vom Optischen her habe ich gegen die Neubauten keine Einwände“, meinte er.

Mit der Gegenstimme stimmte der Ortschaftsrat den Umbauplänen zu.