Kandern Manfred Dietz toppt sie alle

Ortsvorsteher Max Sütterlin (links) ehrte die Blutspender Mariecke Brugger, Brigitte Kaschorek, Fabian Mutschler, Ursula Dierenfeldt und Manfred Dietz (von links). Foto: Ines Bode

Kandern-Wollbach - So vielen Blutspendern schüttelte Manfred Dietz schon die Hände – jetzt wurde der langjährige Vorsitzende des DRK-Ortsvereins selber geehrt: Ganze 100 Mal hat er Blut gespendet. Dafür gab’s von Ortsvorsteher Max Sütterlin die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl.

Noch weitere Ehrennadeln durfte Sütterlin in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats überreichen: 75 Mal zeigte Ursula Dierenfeldt aus Egisholz „die Bereitschaft, zur Lebensrettung beizutragen“, wie Sütterlin es formulierte. 50 Mal ließ sich Brigitte Kaschorek aus Nebenau den Lebenssaft abzapfen. Zehnmal hatten „zwei jüngere Einwohner“ Blut gespendet, freute sich der Ortschef, auch Mariecke Brugger und Fabian Mutschler wurden geehrt.

Alle bekamen neben der Urkunde auch ein Präsent von Manfred Dietz. Auf Nachfrage erklärte er, die Hundertschaft erreiche man mit drei- bis viermaligem Blutspenden pro Jahr.

Schließlich hatte sich der Ortschaftsrat noch mit einer Gesetzesänderung im Forstbetrieb ab Januar 2020 zu befassen. Hintergrund ist eine Erneuerung des Bundeswaldgesetzes. Sütterlin verlas die dreiseitige Vorlage, die ohne jede Wortmeldung angenommen wurde. „Wir haben keine Alternative“, resümierte der Ortsvorsteher zu den Änderungen.

Neu werde das Landratsamt den Revierdienst des Stadtwalds Kandern übernehmen, hieß es. Freilich gehe es um „Grundsatzentscheidungen“, die zusätzliche Kosten bescheren, „Entgelte für den forstlichen Revierdienst“. Sütterlin sprach von 19 000 Euro jährlich. Die Entscheidung darüber falle im Gemeinderat, so Sütterlin, der zu Erfreulichem schwenkte.

Mit „Freude eins“ betitelte er die 1500 Euro, die der Frauenverein spendiert. Die Summe sei für den Spielplatz beim Neubaugebiet gedacht, investiert werde in eine Babyschaukel. „Freude zwei“ bereitete der Spielplatz an der Halle, wo eine Sitzgruppe platziert werden soll. Die Materialkosten – die Höhe sei noch unklar – übernehme der Förderverein „Kinder und Jugend Wollbach“.

Abschließend gab Sütterlin bekannt, dass der Breitbandausbau weiter voranschreite, „der nächste Abschnitt“ werde nun in Angriff genommen.

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