Kandern Mehr Nachhaltigkeit und Inklusion beim Toben

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Spielplatz bei der Grundschule in Kandern: Das Balancierfeld aus Baumstämmen soll durch einen Kletterparcours ersetzt werden. Foto: Alexan­dra Günzschel

Kandern (ag). Einen Überblick über die zwölf Spielplätze in Kandern und den Ortsteilen gab in der jüngsten Gemeinderatssitzung Judita Kovac vom städtischen Bauamt. Ausführlich berichtete sie auch darüber, welche Veränderungen im Einzelnen geplant sind.

Einmal im Jahr soll über die Spielplätze berichtet werden, eine fortlaufende Verbesserung ist vorgesehen. Bei der Umsetzung sollen auch die Bürger mit einbezogen werden, auch will die Verwaltung bei den Geräten mehr auf Nachhaltigkeit und Inklusion achten.

Kandern Kernstadt

Für den Spielplatz im Freibad sind unter anderem ein Schaukelkarussell, Lümmelbänke und eine Slackline vorgesehen. Ganz in der Nähe befindet sich auch der wenig genutzte Spielplatz beim Tennisplatz. Dieser soll einen neuen Sandkasten erhalten.

Nicht nur für die Grundschüler soll der Spielplatz zwischen Schulhof und Stadtkirche sein. Ausdrücklich wurde der Wunsch geäußert, dass hier auch Kleinkindern etwas geboten wird. Noch in diesem Jahr wird ein Zaun zur Durchfahrtsstraße hin angebracht. Im kommenden Jahr soll das Balancierfeld aus Baumstämmen durch einen Kletterparcours ersetzt werden, wie Kovac mitteilte. Ihr zufolge könnte der Spielplatz auch noch in Richtung der Büsche erweitert werden. Noch ist unklar, ob die evangelische Kirche in diesem Bereich bauen will. Sobald hierzu Klarheit besteht, ist eine Neuplanung des Spielplatzes inklusive Schulhof vorgesehen.

Der Spielplatz im Ölmättle soll demnächst ein Sonnensegel sowie eine neue Wippe und ein neues Karussell mit Sitzmöglichkeit erhalten. Das neue Spielgerät ist dann auch inklusionsgeeignet.

Für den Spielplatz hinter der August-Macke-Schule auf der Staig sind in den kommenden Jahren ein neues Schaukelgestell, ein erweitertes Klettergerüst sowie ein Balancier- und Drehspielgerät als Ergänzungen vorgesehen.

Auch am neuen Stadtstrand wären weitere Spielsachen denkbar. Allerdings gelte es hier darauf zu achten, dass der Standort nicht zum Spielplatz wird, was gesetzlich andere Vorgaben beim Hochwasserschutz mit sich bringen würde.

Wollbach

Beim Spielplatz an der Kandertalhalle in Wollbach soll das Sonnensegel ausgetauscht werden. Als Erweiterung ist zudem eine Doppelschaukel eingeplant.

Stufen zur Doppelschaukel erhält der Spielplatz Hofrütte in Wollbach.

Riedlingen

In keinem guten Zustand befindet sich Kovac zufolge der Spielplatz in Riedlingen. Hier ist unter anderem ein Zaun zum Feuerbach hin erforderlich.

Der Spielplatz soll zunächst eine neue Wippe und einen Sandkasten erhalten und im kommenden Jahr einen Kletterturm, der die Kletterwand ersetzen könnte.

Sitzenkirch

Für den beliebten Spielplatz in Sitzenkirch wollte die Dorfgemeinschaft ein Trampolin spendieren. Dieses Vorhaben wurde jedoch zu teuer, wie Ortsvorsteher Tobias Buss erklärte. Weiterhin fest eingeplant ist das Anlegen einer Matschanlage. Das Klettergerüst soll schrittweise erneuert werden.

Holzen

Noch im Gespräch ist ein Trampolin für den Holzener Spielplatz von der Dorfgemeinschaft. Darüber hinaus soll ein Wipptier ersetzt und das Klettergerüst schrittweise erneuert werden.

Feuerbach

Der Spielplatz in Feuerbach erhält eine neue Kleinkindschaukel.

Tannenkirch

Keinen Spielplatz gibt es bisher im Ortsteil Tannenkirch. Das soll sich nun ändern. Kovac verwies auf den Schulhof, der an 190 Tagen im Jahr und in den Abendstunden ungenutzt sei.

Hier soll nun mit Hilfe des Bauhofs, der Bevölkerung und des Ortschaftsrats eine Begegnungsstätte für Kinder entstehen. Insgesamt 80 000 Euro stehen für dieses Projekt bereit.

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