Kandern Musikverein Wollbach begeistert in Dresden

Mit einem Freiluftkonzert in Dresden überraschte der Musikverein Wollbach die begeisterten Passanten. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Kandern-Wollbach. Nach drei Jahren Pause hat sich der Musikverein Wollbach erneut auf Konzerttournee begeben. Los ging es für die Wollbacher Musiker und weitere 50 Gäste im sächsischen Freiberg. In der alten Bergstadt am Fuße des Erzgebirges erwartete die Musiker ein ganz besonderer Auftrittsort: der Innenhof des Schlosses Freudenstein. Das Schloss war das Gästehaus der sächsischen Wettiner und beherbergte Gäste wie den russischen Zaren Peter I. Heute ist dort die größte Mineraliensammlung der Welt, die „Terra Mineralia“, untergebracht.

„Musikverein Wollbach“, damit assoziierten die Freiberger wohl den Klang einer dörflichen Blaskapelle aus dem Schwarzwald. Entsprechend ungläubig staunten sie in Anbetracht der großen Bigband, die alle in ihren Bann zog. Dirigent Oliver Hauser sowie die Gesangssolisten Alexander Gottstein, Annuschka Wagner, Christina de Groote und Damaris Arnold überzeugten. Die Zuschauer dankten es ihnen mit stürmischem Beifall und stehenden Ovationen.

Nach diesem großartigen Auftakt reiste das Orchester weiter in die sächsische Hauptstadt. Zunächst besuchten die Markgräfler die Semperoper, das Dresdner Schloss mit seinem weltberühmten „Grünen Gewölbe“ sowie den neuen Kleinen Ballsaal, der erst im Februar eröffnet wurde.

Motiviert starteten sie dann als „Straßenband“ ihr zweites Konzert vor der weltberühmten Dresdner Frauenkirche. Es dauerte nicht lange, bis sich der Neustädter Markt in eine Konzertarena verwandelt hatte. Die vielen Passanten aus aller Welt hatten den Musikverein schnell in ihr Herz geschlossen. Begeistert begannen sie zu singen und zu tanzen. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als die Wollbacher Lieder von „Deep Purple“ präsentierten. Aus den Hotels wurden Aufnahmen gemacht, ein Kranfahrer filmte das Spektakel aus größer Höhe. Zum zweiten Mal wurden die Wollbacher stürmisch gefeiert. In kurzer Zeit waren alle CDs verkauft.

Letzte Station der Reise war die Goldene Stadt Prag. Direkt vor dem Rudolfinum sollten die Wollbacher ihr drittes und letztes Konzert geben. Hier jedoch machte ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung. So traurig dieser Nachmittag sich auch zeigte, die Wollbacher genossen die Schönheit der Moldau-Metropole.

Auf der Heimreise wurde noch ein Zwischenstopp in der Festspielstadt Bayreuth eingelegt. Das Markgräfliche Opernhaus der Wilhelmine von Bayreuth versetzte zum Abschluss in Erstaunen.

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