Kandern Schlagräume waren begehrt

Revierförster Reiner Dickele und Ortsvorsteher Willi Weiß (links) brachten im Holzener Forst die 250 Festmeter Brennholz, allerdings ohne größere Aufschläge, an den Mann. Foto: Ralph Lacher

Kandern-Holzen - Die letzte Holzversteigerung im Kanderner Stadtwald in diesem Winter in Holzen schloss mit nur leichten Aufschlägen ab. Revierförster Reiner Dickele verkaufte die 188 Festmeter Brennholz lang zuzüglich 60 Festmetern in den Schlagräumen trotz Unterstützung von Ortsvorsteher Willi Weiß und Fortbereichsleiter Bernhard Schirmer mit gerade einmal vier Prozent Aufschlag. Anstelle der veranschlagten 10 415 Euro wurden am Ende 10 835 Euro für den städtischen Haushalt erzielt.

Schirmer, Dickele und Weiß hießen bei der Ruhebank oberhalb des Dorfs rund 80 Besucher willkommen. Der eine oder andere war wohl eher auf das sich am Feuerwehr-Grill drehende Wildschwein aus und weniger am hochwertigen Brennholz interessiert. Im Stadtwald hatten die Waldarbeiter eine stattliche Zahl von 44 Poltern mit 188 Festmetern Brennholz lang eingeschlagen und an den Wegen gut abfahrbar bereitgestellt. Ein Großteil, 37 Polter, waren bestes Buchenholz, mit 55 Euro pro Festmeter veranschlagt. Außerdem standen sieben Polter Esche für 49 Euro zum Verkauf.

Die eigentliche Versteigerung verlief eher ruhig, so dass Weiß meist schnell „zum erschte, zum zweite un zum dritte“ verkünden konnte. Dass das Ergebnis am Ende auf vier Prozent Plus anstieg, lag am guten Bieterinteresse an den Flächenlosen. Für die sechs Schlagräume mit 60 Festmetern Brennholz, das selbst aufgearbeitet werden muss, waren 300 Euro veranschlagt. Der Erlös von 433 Euro schraubte das Endergebnis noch einmal hoch.

Am Ende ging das Holz an 23 Kunden. Sie kamen aus Holzen, Kandern, Riedlingen, Feuerbach, Efringen-Kirchen, Weil am Rhein, dem Vorderen Kandertal und aus Malsburg-Marzell.

Dickele rechnete abschließend die Brennholz-Saison 2018/19 ab: Mit 680 Festmetern Brennholz wurden 39 841 Euro erzielt, knapp zehn Prozent mehr als veranschlagt. Damit könne man zufrieden sein , sagte der erfahrene Forstmann, der schon 41 Jahre Dienst tut.

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