Kandern Schulgebäude wird saniert

Es gibt noch viel zu tun: In den Pfingstferien sollen die Sanierungsarbeiten starten. Foto: Alexandra Günzschel Foto: Weiler Zeitung

In den Pfingstferien soll es losgehen mit den Sanierungsarbeiten am Gebäude der August-Macke-Schule. Deshalb haben Technischer Ausschuss und Gemeinderat jetzt Auftragsvergaben in Höhe von fast drei Millionen Euro zugestimmt. Die Schulbausanierung ist in vier Bauabschnitte bis zum Jahr 2022 unterteilt. Die Auftragsvergabe umfasst zum größten Teil den gesamten Zeitraum.

Von Alexandra Günzschel

Kandern. Die Sanierungsmaßnahmen in größerem Stil wurden beschlossen, nachdem eine Zuwendung nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz in Höhe von gut 1,5 Millionen Euro bewilligt worden war. Auch aus dem Ausgleichsstock wurden Zuschüsse in Höhe von 600 000 Euro beantragt. Der Bescheid darüber steht aber noch aus.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme werden mit Baunebenkosten derzeit auf rund 4,1 Millionen Euro geschätzt, davon entfallen etwa drei Millionen Euro auf die jetzt vergebenen Gewerke, die aber gut 40 000 Euro günstiger kamen als gedacht. Im aktuellen Haushalt stehen für die langfristig angelegte Sanierungsmaßnahme eine Million Euro sowie eine erste Zuschusstranche in Höhe von 600 000 Euro bereit.

Kämmerer Merkel: „Keine Spielräume für weitere größere Projekte“

Rechnungsamtsleiter Benedikt Merkel, der bei beiden Sitzungen nicht anwesend sein konnte, weist in der Sitzungsvorlage darauf hin, dass die Schulbausanierung weitere Projekte, etwa im Bereich Tief- und Hochbau, in den Jahren 2020 bis 2022 stark einschränken wird. Unter den momentanen finanziellen Rahmenbedingungen sieht er „keine Spielräume für weitere größere Projekte“.

Simone Penner vom Bauamt der Stadt erinnerte noch einmal an die Januar-Sitzung des Gemeinderats. Damals wurde bekannt, dass mit einer möglichen Kostensteigerung von rund einer Million Euro zu rechnen ist, da die Sanierung im Bestand einige Überraschungen bereithielt. Der Gemeinderat entschied sich dennoch dafür weiterzumachen. Eine Folge dieser Entscheidung ist das umfangreiche Auftragspaket, das jetzt einstimmig vergeben wurde. Die geschätzten Kosten der bisher noch nicht ausgeschrieben Leistungen belaufen sich auf rund 600 000 Euro.

Auftragsvergaben

Die Elektroarbeiten (Bauabschnitte 1 bis 4) wurden für 790 472 Euro an die Firma Elektro Wagner aus Kandern vergeben.

Die Sanitärarbeiten (Bauabschnitte 1 bis 4) wurden für 122 195 Euro an die Firma Bernhard aus Lörrach vergeben.

Die Heizungsbauarbeiten (Bauabschnitte 1 bis 4) wurden für 228 200 Euro an die Firma Bernhard vergeben.

Die Lüftungsbauarbeiten (Bauabschnitte 1 bis 4) wurden für 86 266 Euro an die Firma Fossler aus Rheinfelden vergeben.

Die Trockenbauarbeiten (Bauabschnitte 1 bis 4) wurden für 1,16 Millionen Euro an die Firma Brendlin aus Schliengen vergeben.

Die Abbruch-, Beton- und Maurerarbeiten (Bauabschnitte 1 bis 4) wurden für 76 736 Euro an die Firma Allweier aus Weil am Rhein vergeben.

Die Schreinerarbeiten (Bauabschnitte 1 und 2) wurden für 18 637 Euro an die Firma ML3 aus Kandern vergeben.

Der Auftrag für die Innentüren (Bauabschnitte 1 und 2) wurde für 26 831 Euro an die Firma ML3 vergeben.

Die Malerarbeiten (Bauabschnitte 1 und 2) wurden für 28 935 Euro an die Firma Schmid aus Eschbach vergeben.

Die Bodenbelagsarbeiten (Bauabschnitt 1) wurden für 33 980 Euro an die Firma Kessler aus Schliengen vergeben.

Die Metallbauarbeiten (Bauabschnitte 1 und 2) wurden für 39 960 Euro an die Firma Grossmann aus Efringen-Kirchen vergeben.

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