Kleines Wiesental „D`Wunderfitze git`s nümmi“

Die Initiative KuK erinnert an die Auftritte von „Wunderfitz“ mit dem verstorbenen Rolf Rosendahl (links) in der Tegernauer „Krone“.Foto: Archiv Foto: Markgräfler Tagblatt

Kleines Wiesental. Nach dem Tod von Rolf Rosendahl ist es der Initiative KuK, früher Kunst und Kultur, heute „Krone“ und Kultur Kleines Wiesental, ein Anliegen, von einem unvergesslichen Musiker, Künstler und Verfechter alemannischer Mundart Abschied zu nehmen. Die ungläubige Anfrage Mitte April, ob Rolf Rosendahl wirklich verstorben sei, beantwortete sein Musikerkollege Dieter Schwarzwälder mit „Ja, leider“ und „D`Wunderfitze git`s nümmi“.

Wehmütige Erinnerungen

Es kamen wehmütige Erinnerungen auf an die Auftritte des Trios beziehungsweise Duos „Wunderfitze“ erstmals 2005, bei der Eröffnung des Wirtshausmuseums „Krone“ 2008 oder zuletzt 2018 unter ihrem Motto „Mir singe un schwätze numme Alemannisch“ im historischen Dorfgasthaus „Krone“ in Tegernau.

KuK erinnert auch an das Mitmachen Rosendahls mit anderen alemannischen Künstlern wie Herbstwind, Pepperhouse Stompers, Knastbrüder, Spootschicht sowie unter anderem bei den Roland-Hofmeier-Gedächtnisabenden, bei vielen „D´Els und d´Erna“-Veranstaltungen und weiteren „alemannische Obede“.

Es stelle sich die bange Frage, so KuK, ob man zukünftig nur noch die CDs „Chumm, mir gön go träume“, „Gruusig schön“ und „Ä bizzeli noodenke“ anhören könne? Die Hoffnung sei jedoch, dass die Wunderfitz-Veranstaltungen mit Träumen, Schmunzeln, herzhaftem Lachen und vor allem Mitsingen doch in irgendeiner Art weitergehen. Jedenfalls hat der „Krone“-Verein spontan eine Rolf Rosendahl-Gedächtnisveranstaltung nach Corona-Zeiten angeboten und eingeplant, denn Rolf Rosendahl habe sich in der Tegernauer „Krone“ heimisch und wohl gefühlt, heißt es seitens des Vereins.

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