Kleines Wiesental Fünf „Welpen“ sind jetzt auch dabei

Am Samstag vor Fasnacht verteilten die Nollehünd bei herrlichem Winterwetter kontaktlos die „Nolle-Zittig“.                                                                                                                                                                            Foto: Ralph Lacher

Kleines Wiesental (os). Man habe wie alle Vereine und Gemeinschaften ein sehr schwieriges Jahr 2020 / 21 erlebt, nachdem zuvor im Jahr 2019 / 20 noch alles bestens gelaufen war. Das sagte der Vorsitzende der größten regionalen Fasnachtsclique, Rainer Brutschin, von den Nollehünd Tegernau-Sall­neck bei der Doppel-Generalversammlung für die genannten Jahre.

Die hielten die Närrinnen und Narren auf der Anlage des TuS Kleines Wiesental in Tegernau unter Einhaltung der Corona-Auflagen im Freien ab.

Rückblick

Nachdem Cliquenchef Rainer Brutschin besonders die Ortsvorsteher Dirk Achilles aus Sallneck und Ernst Kallfaß aus Tegernau begrüßt hatte, trug Schriftführerin Tamara Philipp-Bauer die Berichte für die zwei zurückliegenden Cliquen-Jahre vor. In der Saison 2019 / 20 konnte man einiges durchziehen, angefangen vom Maihock über das Aufnahmefest für fünf Neumitglieder, die als „Welpen“ die Probezeit bestanden hatten, bis zur Teilnahme an der Gemarkungswanderung im Rahmen von 675 Jahren Sallneck und dem Ausflug. Ebenso mit dem Oktoberfest 2019 und den (buure)fasnächtlichen Aktivitäten im Jahr 2020.

Dabei nahmen die Nollehünd nicht nur an vielen auswärtigen Umzügen, Cliquentreffen und Fasnachtsbällen teil, sondern setzten mit dem Narrenbaumstellen und der Kinderfasnacht auch in Tegernau Akzente. Den Narrenbaum wählte man damals, so die Schriftführerin in ihrem heiteren Vortrag, als Stahlteil, um zu verhindern, dass der Baum, wie schon geschehen, abgesägt wird.

Wenig heiter waren die Ausführungen zur Zeit nach März 2020. Bis zum Zeitpunkt der Generalversammlung fanden keinerlei Veranstaltungen statt. Einzig die Herausgabe der Nolle-Zittig war ein Lebenszeichen der Clique - und das mit durchschlagender Resonanz: 700 Exemplare wurden unter Corona-Bedingungen verteilt.

Finanzen

Den Kassenbericht von Kassenwartin Ines Rodriquez-Da Silva trug wegen deren Abwesenheit Cliquenchef Rainer Brutschin vor. In der Saison 2019 / 20 gab es ein leichtes Minus zu verkraften,

2020 / 21 dagegen ein Plus. Das deshalb, so Brutschin anerkennend, weil sich alle Mitglieder solidarisch mit der Cliquengemeinschaft zeigten, den Nollehünd treublieben, ihre Beiträge entrichteten und am einzigen Projekt „Nolle-Zittig“ tatkräftig mitarbeiteten. Außerdem hatte die Clique keine Kosten, weil Fasnachts-Veranstaltungen und entsprechend ausbleibende Fahrten dorthin ausgefallen sind.

Die Kassenprüfer Frank Brutschin und Alex Brugger bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und erwirkten die einstimmig erfolgte Entlastung.

Wahlen

Ebenso einmütig konnte Tagespräsident Ernst Kallfaß Entlastung und Neuwahlen des Gesamtvorstands durchziehen. Rainer Brutschin bleibt demnach für eine weitere Amtsperiode Cliquenchef. Cliquen-Vize ist Dominik Mäder als Nachfolger von Thorsten Georg, der wie Kassenwartin Ines Rodriques-Da Silva nicht mehr antrat. Neue Kassenwartin ist Svenja Dörflinger. Aktivbeisitzer sind Nicole Brutschin, Christian Fiabane und Christine Senn, Kassenprüfer Alex Brugger und Simon Schmidt.

Ausblick

Cliquenchef Rainer Brutschin sagte, dass aktuell noch alles in der Schwebe sei, was Veranstaltungen wie den Oktoberhock oder den Cliquenball im November angehe. Angesichts von aktuell 60 Aktiven einschließlich der neu aufgenommener „Welpen“ hoffe man inständig darauf, dass zumindest im nächsten Jahr wieder normale Verhältnisse herrschen.

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