Kleines Wiesental Guter Besuch trotz Novembertristesse

Angeregte Gespräche wurden an den Ständen der Kunsthandwerkerinnen und der anderen Weihnachtsmarkt-Teilnehmer geführt. Fotos: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

Novembertristesse, kühl-feuchte Bedingungen, trotzdem aber recht guter Besucherzuspruch – so lässt sich der Weihnachtsmarkt in Tegernau am Freitag zusammenfassen.

Kleines Wiesental-Tegernau (os). Diesen hatte die Gemeindeverwaltung zum schon siebten Mal organisiert und dazu wieder Vereine, Kunsthandwerker und Hobbykünstler sowie Anbieter von Nahrhaftem aus der Region mit ins Boot geholt.

Das Flair und auch die Stimmung unter den Teilnehmern an den Ständen wie auch unter den Besuchern war trotz der mäßigen Bedingungen gut, hieß es dann im Rathaus-Team um „Marktmeisterin“ Anna Reimann und Schirmherr und Bürgermeister Gerd Schönbett nach vier Stunden Marktgeschehen auf dem Platz vor und im Rathaus der Einheitsgemeinde.

Dort hatten draußen insgesamt 16 Standbetreiber, überwiegend Kunsthandwerker und Hobby-Künstler aus dem Tal und den Hügeln darüber, aber auch Vereine und Institutionen ihre Standorte; einige waren im trockenen Rathaus-Foyer untergebracht. Drei hatten kurzfristig abgesagt. Lücken im Stände-Rund gab es aber trotzdem keine, denn die erschienenen Teilnehmer wurden entsprechend verteilt.

Für vorweihnachtliches Flair sorgte dem Regen zum Trotz zum einen die Beleuchtung an den Ständen und Pavillons vor dem Tegernauer Rathaus, zum anderen das Angebot der Standbetreiber. Das war bewusst auf Dinge des Schenkens und nicht auf Kommerz ausgelegt. An den Ständen des Weihnachtsmarktes wurden Holzartikel, Adventsgestecke, Patchwork, Stickereien, aber auch Kerzen, Kunstgewerbliches und Spielsachen angeboten.

Allenthalben plauschten und lacht die Marktbesucher an den Ständen. Und sie kamen, so stellte die Veranstalter fest, beileibe nicht nur aus der Einheitsgemeinde, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung. Natürlich sei die Aufenthaltsdauer der Gäste auf dem Rathausplatz nicht so lange gewesen wie in schöneren Vorjahren. Aber unter den schützenden Vordächern und Pavillons und im Rathaus drängte man sich eng zusammen, wärmte sich mit einem Glühwein (oder alkoholfreiem Punsch) und etwas Festem dazu und freute sich am Rahmenprogramm, etwa der musikalischen Unterhaltung, die wie schon in schöner Tradition von Ben Meech aus Wies mit Folk-Rock im Singer-Songwriter-Stil und jungen und älteren Musikern des Tegernauer Musikvereins bestritten wurde.

Am Ende des Tages und bei den Aufräumarbeiten waren sich die Veranstalter aus der Gemeindeverwaltung sicher, ihr Ziel, einen heiteren, kommunikativen Anlass im Tal fürs Tal und seine Menschen bieten, trotz mäßigem Wetter erreicht zu haben.

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