Kleines Wiesental Liebevolle und individuelle Hilfen

Über 20 Interessierte konnten die beiden Projektleiterinnen des Projekts „Im Tal leben – im Tal bleiben“, Fabienne Gentner und Melanie Mühlhäuser, im Rathaussaal in Tegernau zum Ehrenamtsabend begrüßen.

Kleines Wiesental-Tegernau. Ziel des Abends war, einen Überblick über die bisherigen und geplanten Aktivitäten zu geben, sowie den Ehrenamtlichen durch die Überreichung einer „Ehrenamtsmappe“ einen Leitfaden mit allen wichtigen inhaltlichen und organisatorischen Informationen an die Hand zu geben.

Den bisherigen Aktionen wie Mittagstisch, Fahrdiensten und Einzelunterstützungen werden in nächster Zeit Sitztanz, Urlaub ohne Koffer und andere Angebote folgen.

Besuchsdienste

Als eine der nächsten Aktionen des Projekts soll außerdem ein ehrenamtlicher Besuchsdienst eingerichtet beziehungsweise bestehende Besuchsdienste ausgeweitet werden.

Um diese Besuche zu einem erfolgreichen Erlebnis für alle Beteiligten zu machen, stellte Fabienne Gentner das notwendige „Handwerkszeug“ vor: Erstens ganz praktisch: liebevoll vom Projektteam gestaltete Mitbringsel für die Senioren – Kräutersamen, um Lebendiges aufgehen zu lassen und Kräutersalz, um dem Leben Würze zu verleihen - und Bildkarten wurden für die „Besuchswilligen“ zu Mitnehmen angeboten.

Aber auch die Vorbereitung auf den Besuch „Wie gestalte ich einen Besuch?“, „Wie kommuniziere ich einfühlsam?“, „Wie gehe ich mit belastenden Situationen um?“ ist eine erforderliche Kompetenz, bei der sich viele der anwesenden Ehrenamtlichen Anleitung und Unterstützung wünschen.

Dieser Bedarf wird durch das Angebot von Themenschulungen zu Gesprächsführung und Kommunikationspsychologie beantwortet werden, versprach Melanie Mühlhäuser.

Auch eine - auf Wunsch - enge Begleitung und Beistand durch das Projektteam soll den Ehrenamtlichen den erforderlichen Rückhalt geben.

Zeitbank plus

Das Treffen der Ehrenamtlichen des Projekts wurde durch ein besonderes Highlight bereichert: Die Vorstandsmitglieder der „Zeitbank plus Mittleres Wiesental“ stellten ihre Organisation und die Möglichkeit zum Mitmachen vor. Neben der freien Beteiligung als Helfer im Projekt ist es möglich als zusätzliche Option, durch einen Beitritt beim Verein „Zeitbank plus Mittleres Wiesental“, sich ein „Guthabenkonto Zeit“ anzulegen. Dies ist bereits seit Gründung des Vereins Anfang 2019 möglich, da die Gemeinde Kleines Wiesental zum Einzugsgebiet gehört. Durch die Kooperation mit dem Projekt „Im Tal leben – im Tal bleiben“ und die Initiierung einer Ortsgruppe soll dies noch näher an die Bürger herangetragen werden.

Helfer beim Projekt „Im Tal leben – im Tal bleiben“ sein und Vereinsmitglied bei der „Zeitbank plus“ schließt sich gegenseitig nicht aus. Beides könne nebeneinander existieren und bereichere sich gegenseitig, betonten sowohl die Gäste der „Zeitbank“ als auch die beiden Projektleiterinnen.

Flexible Beteiligung

Generell ist es die Flexibilität, die eine Beteiligung beim Projekt „Im Tal leben – im Tal bleiben“ ausmacht: Jedes Zeitkontingent ist möglich, (fast) jedes Thema, und jede Tätigkeit ist möglich, und jede Art der Verbindlichkeit ist möglich. Schon der „Wunschzettel“ in der Ehrenamtsmappe macht es deutlich: Hier kann man seine individuellen Vorstellungen der Beteiligung am Projekt angeben: Vom Vorlesen über Fahrdienst oder Veranstaltungsorganisation gibt es zahlreiche Vorschläge, wie man sich hilfreich einbringen kann, um zum Ziel, ein lebenswertes Bleiben im Tal zu ermöglichen, beizutragen.

Zweite Auflage des Ehrenamtsabends: Um es möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, am Ehrenamtsabend teilzunehmen, haben die Projektleiterinnen den Abend gleich zweimal angesetzt.

Die zweite Ausgabe des Ehrenamtsabend findet am Donnerstag, 12. März, in der Schule in Wieslet statt. Beginn ist um 19 Uhr. Wer dabeisein will, ist eingeladen. Informationen: Fabienne Gentner, Tel. 07629 / 9110-13, E-Mail: Gentner@gdekw.de, und Melanie Mühlhäuser, Tel. 07629 / 9110-14, E-Mail: Muehlhaeuser@gdekw.de.

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