Kreis Lörrach Austausch über das Zusammenleben

Rund 20 Menschen von beiden Seiten des Hochrheins diskutierten über Zustand und Zukunft der Demokrate. Foto: zVg

Rheinfelden (CH) - Rund 20 junge Menschen aus der Hochrheinregion trafen sich am Wochenende im schweizerischen Rheinfelden, um über den Zustand und Zukunft der Demokratie zu diskutieren.

Das Treffen bildete die Auftaktveranstaltung zu einer Workshop-Reihe, die von Baden-Württemberg und dem Kanton Aargau mit Unterstützung der Hochrheinkommission initiiert wurde. Die Ergebnisse der Diskussionen sollen in die fünfte gemeinsame Demokratiekonferenz des Aargaus und Baden-Württembergs einfließen.

Landrätin erwartet spannende Wortwechsel

„Es freut mich, dass wir dieses Thema mit jungen Menschen vom Hochrhein diskutieren. Schon die unterschiedlichen Ausprägungen unserer Demokratiesysteme lassen spannende Wortwechsel erwarten“, bewertete Landrätin Marion Dammann, Präsidentin der Hochrheinkommission.

„Es ist wichtiger denn je, sich über das demokratische Zusammenleben auszutauschen. Es freut mich, dass wir dies zusammen mit dem Kanton Aargau bereits zum fünften Mal machen. Denn auch die Demokratie braucht stetig neue Impulse “, sagt Baden-Württembergs Staatsrätin Gisela Erler.

Die Demokratiekonferenz wird am 28./29. November 2019 in Stuttgart stattfinden. Sie soll sich schwerpunktmässig mit der Frage auseinandersetzen, welche Erwartungen wir heute an eine liberale Demokratie haben und welche Voraussetzungen und Veränderungen dafür notwendig sind.

Demokratiekonferzenz in Stuttgart

„Uns ist es ein großes Anliegen, die Sichtweise der Jugendlichen und jungen Menschen zu hören, denn Demokratie entwickelt sich immer weiter und muss sich politischen und technologischen Herausforderungen anpassen“, sagte Staatsschreiberin Vincenza Trivigno aus dem Kanton Aargau.

Zur Vorbereitung der konkreten Fragestellungen soll unter anderem ein Stimmungsbild der Erwartungen und Ideen, die junge Menschen in Bezug auf die Demokratie haben, erhoben werden. Im Zentrum des ersten Treffens stand die Identifikation von Problemen und Optimierungsmöglichkeiten der heute gelebten demokratischen Systeme aus der Perspektive junger Menschen. Im zweiten Teil der Veranstaltung setzten sich die Teilnehmer mit diesen Aspekten vertieft auseinander und diskutierten bereits erste Ideen zur Weiterentwicklung bestimmter demokratischer Elemente.

Wissenschaftlich werden die Workshops vom Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) begleitet.

Die Hochrheinkommission: Am 17. September 1997 wurde die Hochrheinkommission (HRK) als regionale grenzüberschreitende Einrichtung für das Gebiet zwischen Bodensee und Basel in Laufenburg (Schweiz) gegründet. Die Partner der HRK sind: die Kantone Aargau und Schaffhausen, das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut, der Regionalverband Hochrhein-Bodensee sowie die Planungsverbände Fricktal Regio und ZurzibietRegio.

Die HRK verfolgt im Kern folgende Aufgaben: die Organisation des regelmäßigen Kontakts zwischen den Partnern, die Durchführung von grenzüberschreitenden Projekten, die Koordination der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie die Herstellung und Pflege von Kontakten zu den verschiedenen Verwaltungen.

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