Kreis Lörrach Chronik der Flüchtlingskrise

Mit den syrischen Flüchtlingen an der türkisch-griechischen Grenze und der humanitären Situation auf der Insel Lesbos hat der Film „Die Getriebenen“ eine ungeahnte Aktualität bekommen, betont die Politik doch das Mantra „2015 darf sich nicht wiederholen“.

Angela Merkels Entscheidung im Herbst 2015, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, spaltete das Land - einige lobten die moralische Haltung, andere kritisierten den Verlust der Souveränität. Was jedoch als gut geplante Aktivität erscheint, ist in Wirklichkeit eine Politik des Durcheinanders, des Zufalls, des Versuchs und des Irrtums.

„Die Getriebenen“ von Stephan Wagner ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Robin Alexander. Er ist eine Chronik der Flüchtlingskrise, die zeigt, wie die politischen Akteure getrieben werden von selbst auferlegten Zwängen und außer Kontrolle geratenen Ereignissen.

Der Film ist ab 29. März nur für kurze Zeit vorab in den deutschen Kinos zu sehen. Die Produktion der ARD-Anstalten NDR und RBB ist am 15. April, ab 20.15 Uhr im Ersten zu sehen. Der Film bietet einen einzigartigen Einblick in die europäische Flüchtlingskrise aus der Sicht des deutschen Machtzentrums – oder Vakuums?

In den Hauptrollen spielen Imogen Kogge (Angela Merkel), Josef Bierbichler (Horst Seehofer), Wolfgang Prengler (Thomas de Maizière), Tristan Seith (Peter Altmaier), Timo Dierkes (Sigmar Gabriel) und Radu Banzaru (Viktor Orbán).

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