Kreis Lörrach Für mehr Patientenzufriedenheit

Freuen sich über die neue Konstellation: Bernhard Hoch, Armin Müller, Marco Globes und Landrätin Marion Dammann. Foto: Michael Werndorff Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach. Die Kliniken des Landkreises Lörrach und ihre Tochtergesellschaft, das St. Elisabethen-Krankenhaus, haben ein erweitertes Geschäftsführungsteam. Neben dem langjährigen vorsitzenden Geschäftsführer Armin Müller ergänzen Bernhard Hoch für den Geschäftsbereich Medizin und Marco Clobes für den Geschäftsbereich Verwaltung & Service seit Januar die Führungsspitze der kommunalen Kliniken.

Mit der internen Neustrukturierung in nunmehr vier Geschäftsbereiche – die Position des pflegerischen Geschäftsführers ist noch zu besetzen – verfolgen die Kliniken mehrere Ziele. Über allem stehen die Sicherung und der Ausbau einer optimalen Gesundheitsversorgung im Landkreis sowie die Steigerung der Patientenzufriedenheit, erklärte Müller im Rahmen eines Pressegesprächs.

Wirtschaftlichkeit stärken

Im Einzelnen geht es darum, die interne Organisation frühzeitig für das Zentralklinikum zu strukturieren, die Digitalisierung und das Zusammenwachsen von Kreiskliniken und St. Elisabethen-Krankenhaus voranzutreiben und die Wirtschaftlichkeit der Kliniken zu stärken. Auch eine weitere Steigerung der Arbeitgeberattraktivität zählte zu den Motiven, wie weiter zu erfahren war.

„Das Unternehmen ist stark gewachsen und hat neben dem Tagesgeschäft auch das Zusammenwachsen der vier Standorte, die strategisch-medizinische Weiterentwicklung und das Megaprojekt Zentralklinikum zu stemmen. Als Geschäftsführer sah ich mich in der Pflicht, die Gesamtverantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen“, begründete Müller seine Initiative zur Neustrukturierung. Die Einrichtung eines Vierergremiums, so Müller weiter, erlaube gleichzeitig die Konzentration der einzelnen Geschäftsführer auf eigene Kompetenzfelder und eine kohärente, schlagkräftige Abstimmung zwischen den Ressorts.

Motivierte Mitarbeiter

Nach den ersten sechs Wochen berichteten die beiden neuen Geschäftsführer Hoch und Clobes übereinstimmend, dass sie hoch motivierte Mitarbeiter vorgefunden hätten, die ihre Aufgaben mit vielen Ideen und großem Engagement vorantrieben und tolle Entwicklungsarbeit in puncto Zentralklinikum leisteten.

Auch bescheinigten beide neuen Geschäftsführer mit ihrer Außensicht, dass man bei den Kliniken auf dem Weg der Zukunftsausrichtung und der gemeinsamen Werteentwicklung schon weit vorangeschritten sei. Das strategische Denken sei bereits ungewöhnlich stark durch die Perspektive auf den Einzug in das Zentralklinikum geprägt. Eine große Herausforderung sei es, sich gleichzeitig den Themen der Strategieentwicklung und des operativen Geschäftes inklusive der ständigen Optimierung des Vorhandenen zu widmen.

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