Kreis Lörrach Kommunen liefern Anzeiger

PM
Die Anzeiger stehen in Eimeldingen, Grenzach-Wyhlen, Kandern, Lörrach, Maulburg, Rheinfelden, Schönau, Schopfheim, Todtnau und Weil am Rhein. Foto: Jennifer Ningel

Der Probelauf war ein Erfolg

Vom Landkreis aufgegleist und nun im Betrieb durch die Kommunen, informieren bereits viele der insgesamt 37 neuen dynamischen Anzeigetafeln im Landkreis Lörrach Busfahrgäste über Abfahrtszeiten und Verspätungen.

Die Anzeiger stehen an viel frequentierten Haltestellen in Eimeldingen, Grenzach-Wyhlen, Kandern, Lörrach, Maulburg, Rheinfelden, Schönau im Schwarzwald, Schopfheim, Todtnau und Weil am Rhein, wie das Landratsamt Lörrach mitteilt.

Erfolgreicher Probelauf

Die Installation der Anzeiger erfolgte je nach Fertigstellung der Tiefbauarbeiten und der Lieferverfügbarkeit ab September vergangenen Jahres. In Weil am Rhein und in Lörrach konnten an je einem Standort aufgrund von notwendigen Bauarbeiten bisher keine Anzeigen installiert werden.

Nach einem Probebetrieb im Frühjahr erfolgte die Systemabnahme im Juli, womit den zehn Kommunen mit insgesamt 26 Standorten die Verantwortung für den Betrieb übertragen werden konnte. Sie haben diese Aufgabe zentral an die Firma Trapico übergeben. Zu Beginn des Probebetriebs zeigten sich laut Landratsamt Probleme beim Abruf der Daten an der Schnittstelle der Datendrehscheibe der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg. Diese konnten nach verschiedenen Tests gemeinsam mit dem Hersteller Lumino und Trapico behoben werden.

Noch Probleme

Bei manchen Anzeigen bestehen derzeit noch Probleme bei der steiggenauen Datenlieferung. Trapico kümmert sich gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen, die für die Quelldaten verantwortlich sind, um eine Qualitätsverbesserung. Der Landkreis Lörrach initiierte das Projekt, kümmerte sich um die Koordination und Beschaffung und trug selbst 100 000 Euro zur Finanzierung bei.

Land zahlt die Hälfte

Nach Ausschreibung, Auftragserteilung, Produktion, Werksabnahme und Auslieferung der Masten und Fundamentkörbe bleibt dem Landkreis nur noch die Endabrechnung, um das Projekt seinerseits abzuschließen. Allein von den Hardwarekosten in Höhe von insgesamt rund 530 000 Euro übernahm das Land etwa 50 Prozent. Abzüglich des Landkreisanteils finanzierten die Gemeinden den Restbetrag. Das Projekt entstand auf Anregung von Rudolf Koger, Erster Bürgermeister von Weil am Rhein, wie es abschließend heißt.

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