Kreis Lörrach „Meister ist auch ein Master“

Die Oberbadische
Tauschten sich aus: Daniel P. Herkommer, Martin Ranz und Diana Stöcker. Foto: zVg

Kreis Lörrach. CDU-Bundestagskandidatin Diana Stöcker hat im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft Lörrach die Bedeutung des Handwerks in den Mittelpunkt gestellt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Im Gespräch mit Kreishandwerksmeister Martin Ranz und Geschäftsführer Daniel P. Herkommer über die aktuelle Situation und Herausforderungen betont Stöcker: „Wir wollen das Handwerk auf vielfältige Weise unterstützen. Allen voran wollen wir ein umfangreiches Entfesselungspaket auf den Weg bringen, das auch Handwerksbetriebe von Bürokratie und Steuern entlastet.“

Stöcker stellt klar, dass die Energiewende ohne das Handwerk nicht möglich sein wird: „Besonders unsere Handwerksbetriebe sind mit ihrer Expertise für die Energiewende entscheidend. Wir werden sie dabei unterstützen, genügend Fachkräfte auszubilden und zu gewinnen. Hier kommt es besonders auf Aus- und Weiterbildung im Bereich neuer Technologien an. Wir wollen, dass Klimaneutralität ein Wettbewerbsvorteil unserer Wirtschaft wird.“

Stöcker macht keinen Hehl daraus, dass das Thema Bürokratieabbau ein fast schon ewiger Zankapfel ist und sich auch in der endenden Legislaturperiode zu wenig getan hat.

„Klar ist, unser Handwerk hat beim Bürokratieabbau mehr erwartet. Und das zurecht. Wir dürfen hier nicht auf halbem Wege stehenbleiben. Gemeinsam müssen wir uns fragen, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen wir im nächsten Bundestag umsetzen müssen, damit wir unsere Handwerksbetriebe mehr als die viel zu oft wiederholte rhetorische Unterstützung bieten können.“

Stöcker betont ebenso, dass es richtig war, dass für zahlreiche Gewerke die Meisterpflicht wieder eingeführt wurde. So konnten Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre korrigiert werden. „Ich bin mir mehr als bewusst: Die Sicherung der Fachkräfte ist gerade für die Handwerksunternehmen eine zunehmend existenzbedrohende Fragestellung. Die Akademisierung der Gesellschaft macht den Handwerksberuf für viele junge Menschen unattraktiv. Diesen Trend müssen wir umkehren und gemeinsam für eine neue Wertschätzung unserer Handwerksberufe werben – ein Meister ist auch ein Master.“

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