Kreis Lörrach Überblick verschafft

Fotos: Silvia Waßmer Foto: Die Oberbadische

Von Silvia Waßmer

Ein Studium in Basel: Über diese Option konnten sich auch interressierte Schüler aus dem Landkreis Lörrach beim gestrigen „Informationstag für Studieninteressierte“ der Universität Basel informieren.

Basel. Egal ob Theologie, Ägyptologie, Nordistik, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Pharmazie, Psychologie, Mathematik oder Medizin: Das Studienangebot an der Universität Basel ist breit gefächert und vielseitig. Deshalb hatten die einzelnen Fachbereiche im Kollegienhaus am Petersplatz sowie im Bio- und Pharmazentrum an der Klingelbergstraße eine Reihe von Infoständen aufgebaut, an denen sich die rund 3900 Besucher aus dem In- und grenznahen Ausland einen ersten Überblick verschaffen konnten.

Die Dozenten und Studenten standen dort für Fragen zur Verfügung und ermöglichten interessierten Gymnasiasten, sich gezielt über ihr bevorzugtes Studienfach zu informieren. Außerdem boten die Infomärkte Gelegenheit, weitere, bisher vielleicht unbekannte Fächer zu entdecken.

In der gut besuchten Aula am Petersplatz begrüßte derweil Harm den Boer, Studiendekan in den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, die Interessenten in diesem Bereich, während zeitgleich auch in anderen Gebäuden, Fachbereichen und Fakultäten Einführungsveranstaltungen mit grundsätzlichen Informationen zum Studium stattfanden.

„Ich hoffe, dass diese Veranstaltung heute für sie hilfreich ist“, sagte den Boer. Er erklärte, dass die Universität Basel eine Stadtuniversität ist und ihre verschiedenen Departements in diversen Gebäuden in der Stadt verteilt sind. Dies wiederum präge auch ein wenig das Uni-Leben, fügte er an, bevor er anschließend die grundsätzlichen Begriffe eines Studiums der Kultur-, Geistes- oder Sozialwissenschaften erläuterte.

Nach den Orientierungsvorträgen konnten sich die Studieninteressierten dann ganz individuell bei Vorlesungen, Führungen, Demonstrationen oder Gesprächsrunden über ihre Wahlfächer informieren. So bot zum Beispiel der Fachbereich Kunstwissenschaft einen Einblick in seine Arbeit mit der Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“. Der Fachbereich Nordistik lud unter anderem zum Crashkurs Dänisch und die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät fragte: „Was ist überhaupt Geld?“

Dieses – und insbesondere der starke Frankenkurs – spielt bei den meisten deutschen Gymnasiasten bei ihrer Studienentscheidung allerdings kaum eine Rolle. „Der Frankenkurs würde mich nicht von einem Studium in Basel abhalten“, sagte etwa Radan Koulov aus Neuenburg, der auch schon den Informationstag der Universität Freiburg besucht hatte. Er möchte Jura oder Wirtschaft studieren und sieht in Basel gute Möglichkeiten. Und auch für Michelle Felber aus Grenzach-Wyhlen wäre der starke Franken kein Hinderungsgrund für ein Studium in Basel. Sie macht allerdings erst im kommenden Jahr Abitur, wollte sich aber schon einmal vorab über verschiedene Fächer informieren.

Sich in Basel einen „Einblick verschaffen“, das machte auch Daniel Frey aus Luzern, der wahrscheinlich Informatik studieren möchte. „In Luzern habe ich dazu aber nicht die Möglichkeit“, sagte er – werde dieser Studiengang in der Schweiz doch nur an fünf Universitäten angeboten. Und auch Joël Neuhaus aus Reinach nutzte den Informationstag, um einen allgemeinen Überblick über das Angebot zu gewinnen. Möchte er doch tendenziell schon in Basel studieren.

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