Lörrach Besuch auf der Regio-Messe

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Immer gut nachgefragt: Kulinarisches Foto: /Breuer

Wir besuchten am Samstag die Regio-Messe: Die Aussteller zeigen gemischte Gefühle, die Besucher sind gerne in den Messehalle.

Als am Samstag der Regen nachließ und die Sonne herauskam, füllten sich wieder die Hallen der Regio-Messe, die am Sonntag nach acht Veranstaltungstagen schloss. Die Aussteller sprechen von „gemischten Gefühlen“, aber viele Besucher sind gern gekommen. „Es gehörte für viele Jahre einfach dazu, die Messe zu besuchen, und wir sind froh, wieder hier zu sein.“

Schwerpunkt Bauen

Ein Schwerpunkt lag auf der Beratung für alles rund ums Bauen, Renovierung und energetische Sanierung. Ein Aussteller berichtete von sehr großem Interesse am ersten Messe-Wochenende. Gegen Wochenmitte sei für diesen Bereich der Besuch zurückgegangen und nun wieder angestiegen. „Das Wetter hat immer zwei Seiten“, meinte der Ausrüster für Bodenbeläge, „ist es schön, gehen die Leute lieber in den Garten, ist es zu schlecht, bleiben sie zuhause. Bei dieser Messe hat es sich die Waage gehalten. Wir sind zufrieden.“

Großes Gedränge herrschte an den Ständen, die Essbares anbieten, Würste aus der Region und aus Italien, Käsespezialitäten von nah und fern.

Gute Umsätze meldete ein Hersteller von Outdoor-Textilien. „Der Verkaufszeitpunkt für unsere Produkte ist ideal. Es ist immer noch ein bisschen Winter, aber das Frühjahr steht vor der Tür. Ja, wir haben gut verkauft.“

Eine ähnliche Wetternische kam der Nachfrage nach Gartengeräten zugute. Einer der Aussteller war nicht zufrieden. „Da kommt jemand und reklamiert eine Gartenschere, die gar nicht von uns war.“ Das Problem: Er konnte mit der Schere nicht umgehen. „Deswegen ist unsere wichtigste Funktion auf der Messe die Beratung bei der Handhabung.“

Der Hut kommt wieder

Ein Stand, dies ist deutlich zu erkennen, dient der „Behütung“. Hüte für den gepflegten Herrn kommen wieder. Der Hut im Koffer? Kein Problem. Der Verkäufer zeigte, wie man ihn richtig verpackt, gab aber zu bedenken:“ Die Regio-Messe war für mich immer auch ein Zeichen für Trinationalität. Kunden aus Frankreich und der Schweiz fehlen mir.“

Ein Holzbauer aus Bernau bemerkte, dass trotz steigender Zinsen Investitionen immer noch möglich sind. „Mein Vater hat bei einem Zinssatz von sieben bis acht Prozent gebaut. Da war das Material aber viel billiger. Ich bin zuversichtlich. Mal sehen, was da jetzt kommt.“ Gerade die Unternehmen von Bauausführung- und -schutz, Hersteller und Händler von Dächern und Markisen sind es, die häufig auf dieser Regio-Messe ausstellen. „Das Interesse war verschieden groß, aber einige Besucher waren froh, uns wieder hier zu sehen. Wir erwarten mit Spannung die Entscheidung der Messeleitung, nach diesem Aufbruch die Veranstaltung erneut zu planen.“

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