Lörrach Dank für fruchtbares Wirken

Ihre besondere Zuneigung bekundeten die Kindergartenkinder Pfarrerin Beate Schmidtgen. Foto: Walter Bronner Foto: Die Oberbadische

Lörrach (bn). Nach acht Jahren fruchtbarer seelsorgerlicher Arbeit in der Kirchengemeinde Tüllingen nahm gestern Pfarrerin Beate Schmidtgen Abschied von ihrem bisherigen Wirkungskreis. Dass viele Gläubige sie nur ungern scheiden sehen, zeigte sich beim Abschiedsgottesdienst in der überfüllten St. Ottilienkirche. In den Würdigungen wurde das besondere Engagement der Theologin in allen Bereichen des kirchlichen Lebens herausgestellt.

Kleiner Trost für alle, die Beate Schmidtgens Weggehen bedauern: in ihrer neuen Aufgabe im Bereich der evangelischen Erwachsenenbildung bleibt sie weiterhin dem Kirchenbezirk Lörrach-Schopfheim erhalten. Und es gibt keine lange Vakanz-Zeit für die Tüllinger Gläubigen. Denn bereits am übernächsten Sonntag wird Pfarrer Luca Ghiretti als Nachfolger seinen Antrittsgottedienst halten.

Ihrer von Momenten starker Rührung begleiteten Abschiedspredigt legte Beate Schmidtgen den obligaten Ostermontags-Bibeltext aus dem Lukasevangelium zugrunde, in dem der auferstandene Christus sich den beiden um ihn trauernden Jüngern aus Emmaus zu erkennen gibt, und diese dann nach Jerusalem zurückeilen, um den anderen Trauernden das Wunder des Heilsgeschehens mitzuteilen.

Gott ermögliche neues Leben, das „aus der Enge der Trauer in die Weite der Hoffnung“ führe, deutete die scheidende Pfarrerin die in diesem Bibeltext enthaltene Botschaft. Bezüge zu den Seligpreisungen der Bergpredigt stellte Dekanin Bärbel Schäfer her, als sie Pfarrerin Schmidtgen aus ihrem bisherigen Dienst verabschiedete.

Mit Gebet und Segenshandlungen entpflichtete die Dekanin, assistiert von den Kirchengemeinderätinnen Iris Hügel und Gertraud Hagmann, sodann die Pfarrerin von ihrem Dienst. Musikalisch bereichert wurde die kirchliche Feier vom Posaunenchor Efringen-Kirchen, der die Gemeindechoräle begleitete, ebenso vom Tüllinger Gesangverein.

Anrührend verabschiedeten sich auch die Kindergartenkinder, die zusammen mit ihren Erzieherinnen und den Eltern im Altarraum ein fröhliches Lied anstimmten und Geschenke überreichten. Der kirchlichen Feier schloss sich eine zwanglose Begegnung im Gemeindesaal an.

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