Lörrach Ein abwechslungsreicher Tag für Pferdeliebhaber

Markus Greiß
Ein Programmpunkt des Showprogramms: Die Dressurquadrille des Vereins entführt die Zuschauer nach Brasilien. Foto: Markus Greiß

Von Markus Greiß

Lörrach. In den vergangenen beiden Jahren waren coronabedingt fast alle Reitveranstaltungen des Lörracher Reitervereins ausgefallen. Am Sonntag fand diese Zwangspause beim traditionellen „Tag des Pferdes“ ein Ende. Bei schönem Frühsommerwetter und angenehmen Temperaturen pilgerten viele Familien zur Reitanlage unweit des Salzerts.

Sie erwartete ein abwechslungsreicher Tag mit Ponyreiten und anderen Aktivitäten für Kinder, der Vorstellung verschiedener Pferderassen, Informationen zur Pferdegesundheit und dem Showprogramm „Einmal um die Welt“ mit einem guten Dutzend Reiteinlagen. Dabei nahmen die jugendlichen und erwachsenen Reiter ihr Publikum mit auf eine Themenreise quer durch Europa und in andere Kontinente.

Gut angenommen

Die Dressur-, Voltigier-, Spring- und Westernreitvorführungen sowie das Bewirtungsangebot wurden so gut angenommen, dass schon am frühen Nachmittag alle Parkplätze belegt waren – und spontan Brot nachbestellt werden musste, um alle Gäste satt zu bekommen. „Sehr zufrieden“ über die Resonanz auf die Traditionsveranstaltung zeigte sich denn auch der zweite Vorsitzende Roland Unger. Ebenso wie über das Engagement der Mitglieder bei der Vorbereitung: „Es haben alle mitgemacht, und die Atmosphäre im Stall war gut.“

Wie andere Sportklubs hatte auch der Reiterverein unter den coronabedingten Beschränkungen gelitten. Von „finanziellen Verlusten in mittelgroßem Umfang“ sprach die Vorsitzende Susanne Braunhofer, die den Verein seit 2008 leitet. Trotzdem habe man die zwei Jahre Pandemie „gut überlebt“ – dank der Treue der aktuell 386 Mitglieder, von denen rund die Hälfte Kinder und Jugendliche sind. Trotz des stark reduzierten Angebots hätten die Mitglieder ihre Beiträge weiterbezahlt.

"Vereinsleben wacht wieder auf"

Ganz zum Erliegen gekommen war das Leben auf der Anlage natürlich nicht. Die 48 Pferde, die dort untergestellt sind und etwa zur Hälfte dem Verein gehören, „müssen ja bewegt werden“, so Geschäftsführer Markus Schöne. Zeitweise hätten sich aber nur zwei Personen in der Reithalle aufhalten dürfen, und Reiten in der Gruppe sei nicht möglich gewesen. Nun „wacht das Vereinsleben wieder auf“, freute sich Schöne.

Das nächste Großereignis steht schon auf dem Programm: Vom 22. bis 24. Juli steigt das Regio-Reitturnier mit Dressur- und Springreitwettbewerben im Erwachsenen- und Jugendbereich.

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