Lörrach Gegen dicke Luft an Schulen

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Auch Campus-Schulen erhalten einige der 41 Luftreinigungsanlagen.              Archivfoto: Kristoff Meller Quelle: Unbekannt

Lörrach. Im Rahmen der Förderprogramme von Land und Bund hat die Stadt Luftreinigungsanlagen für Räume in Schulen und Kindertagesstätten bestellt, bei denen der Luftaustausch durch Lüften aufgrund baulicher Gegebenheiten nicht optimal sichergestellt werden kann. Nun wurden 41 Anlagen geliefert, sie werden in diesen Tagen in Betrieb genommen.

Unmittelbar nach Vorliegen der Förderbedingungen durch das Land und den Bund am 13. August hatte die Stadt bei den Schulen und Kindertageseinrichtungen den Bedarf an Luftreinigungsanlagen abgefragt und in Folge dessen bestellt. Gemäß den Förderrichtlinien betraf dies insgesamt 41 Anlagen für 31 Räume in den nachfolgenden Schulen und Kindertageseinrichtungen, die in Abstimmung mit den Einrichtungen ausgewählt wurden: Umkleideräume in der Hebelschule, Räume der Grundschule Salzert, der Theodor-Heuss-Realschule, des Hans-Thoma-Gymnasiums und des Hellbergkindergartens. Im Weiteren die Spielflure der Kindertagesstätte Alte Schule Haagen und der Kindertagesstätte Innocel, die Aulen der Pestalozzischule und des Hans-Thoma-Gymnasiums, der Mensa und zwei weitere Räume der Schlossbergschule, die Untergeschossräume der Hellbergschule und des Hans-Thoma-Gymnasiums, der Astrid-Lindgren-Schule und des Hellbergkindergartens sowie die Turnhallen der Hebelschule, der Theodor-Heuss-Realschule und des Hans-Thoma-Gymnasiums. „Mit dieser Maßnahme in den kritischen Räumen der Schulen und Kindertageseinrichtungen können wir einen wichtigen Beitrag zu einem geregelten Schul- und Kinderbetrieb in Zeiten von Corona leisten“, betont Oberbürgermeister Jörg Lutz. „Die Luftreinigungsgeräte sind für Räume vorgesehen, die nur schlecht gelüftet werden können. Für alle anderen Räume gilt nach den Empfehlungen des Ministeriums und der Experten, dass Lüften die sicherste Maßnahme der Vorbeugung ist.“

Die Luftreinigungsgeräte filtern Aerosolpartikel, die sonst in der Luft über das Lüften gemindert werden. Die Geräte erzeugen eine Luftzirkulation, saugen die Luft unten ein und verteilen die gefilterte Luft oben wieder im Raum. Mit zwei verschiedenen Filtern und einer UV-Lampe innerhalb des Gerätes sorgen sie dafür, dass die Aerosolpartikel gefiltert und mögliche Viren abgetötet werden.

Die Kosten für die Beschaffung betragen 80 000 Euro, gefördert werden 60 000 Euro. Für die beiden Neubauvorhaben „Umbau und Erweiterung Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule“ sowie „Neubau Waldorfkindergarten im Grütt“ wurden für dort geplante fest eingebaute Lüftungsanlagen ebenfalls Förderanträge im Rahmen der „Bundesförderung für coronagerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen“ gestellt. Für diese Maßnahmen wurden bereits Fördermittel in Höhe von insgesamt 684 000 Euro zugesagt.

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