Lörrach Jungforscher erneut erfolgreich

SB-Import-Eidos

Ein erster Platz, ein zweiter Platz und ein Buchpreis: Das ist die Bilanz des Lörracher Schülerforschungslabors Phaenovum beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“, der am Donnerstag und Freitag in Balingen stattfand.

Lörrach. Die sechs Phaenovum-Schülerinnen und -schüler präsentierten in Balingen beim virtuellen Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in der Sparte „Schüler experimentieren“ jeweils ein Projekt in den Fachgebieten Arbeitswelt, Mathematik und Physik.

Ausgezeichnet wurden sie mit einem ersten Platz im Fachgebiet Physik, einem zweiten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt und einem Buchpreis im Fachgebiet Mathematik.

Wie schon im Vorjahr, wurde auch der aktuelle Landeswettbewerb mit Online-Präsentationen der Schülerforschungsarbeiten für die Jury und in einer Online-Preisverleihung digital durchgeführt.

Donat Miftari (15), Anna Perkovic (15) und Johanna Hipp (14) – alle vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach – untersuchten in ihrem Projekt „Honeyspoon“ die physikalischen Eigenschaften von Honig. Dafür wurden sie mit dem ersten Platz im Fachbereich Physik ausgezeichnet. Die Jungforscher werden von Pirmin Gohn und Christian Scheppach betreut.

Im Fachgebiet Arbeitswelt erzielte Esra Lorenz (14), vom Scheffel-Gymnasium Bad Säckingen, mit „Dicke Luft im Klassenzimmer“ den zweiten Platz. Esra entwickelte und baute einen CO2-Monitor, mit dem sie messen kann, ob zu viel CO2 in der Raumluft enthalten ist. Betreuerin des Projekts ist Christiane Talke-Messerer.

Im Fachgebiet Mathematik und Informatik stellten Emilia Kernbach (14) und Olesya Poroshenkova (13) vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach das Projekt „An was Pythagoras nicht dachte“ vor. Sie erweiterten den Satz des Pythagoras auf vier Quadrate und suchten nach den geometrischen Zusammenhängen. Dafür gab es einen Buchpreis. Betreuer im Projekt ist Pirmin Gohn, Fachbereichsleiter im Phaenovum.

Unter den größten Talenten im Land

Die Phaenovum-Schüler hatten sich als Regionalsieger in der Sparte „Schüler experimentieren“ beim Regionalwettbewerb in Freiburg Mitte Februar für die weiterführenden Landeswettbewerbe qualifiziert.

Damit gehören sie zu den 85 besten Talenten aus Baden-Württemberg, die sich mit 51 Projekten über die elf Regionalwettbewerbe in Baden-Württemberg für das Landesfinale der Altersklasse bis 14 Jahre qualifizierten und sich nun in dieser Woche der Konkurrenz aus dem ganzen Land stellten.

Der Anteil der Mädchen war mit 83 Prozenz unter den Teilnehmern des Phaenovum im übrigen wieder deutlich höher als der Wettbewerbsdurchschnitt von 33 Prozent. Der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich der Naturwissenschaften „Jugend forscht“ stand 2022 unter dem Motto „Zufällig genial!“

Weitere Informationen: Alle Beschreibungen der Schülerprojekte sind zu finden unter www.phaenovum.de in der Projektdatenbank im Bereich Forschung.

  • Bewertung
    1

Umfrage

Ölförderung in Russland

Die Europäische Union plant ein Erdöl-Embargo gegen Russland. Wie stehen Sie dazu?

Ergebnis anzeigen
loading