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Lörrach Kinderwünsche erfüllen

Regine Ounas-Kräusel
Der Unterstufenchor des Hebel unterhält mit locker-rhythmischen Songs Foto: Regine Ounas-Kräusel

Die Lörracher Musikschule TYTH und das Hebelgymnasium spielten am Freitag bei ihrem Adventskonzert für „direct help better future“. Damit soll benachteiligten Kindern und Jugendlichen geholfen werden.

Die Wohltätigkeitsorganisation bat um Spenden für die Weihnachtsaktion „1000 Päckchen für 1000 individuelle Wünsche“ für benachteiligte Kinder und Jugendliche aus den Landkreisen Lörrach und Freiburg.

Soziale Projekte

„Direct help better future“ hilft Kindern und Jugendlichen, die am Rande der Gesellschaft stehen, unbürokratisch und direkt durch Einzelfallhilfe und Spendenaktionen. Dabei arbeitet die Organisation mit Sitz in Lörrach, die von Alexandra Sieberer gegründet wurde, mit sozialen Einrichtungen zusammen. In Zusammenarbeit mit dem Sankt-Josefs-Haus entstand zum Beispiel eine inklusive Fußballmannschaft beim FV Lörrach-Brombach. An der Pestalozzischule lernen Schüler im Projekt „Rock your Life“ mit Studenten. Im Kindergarten Sankt Anna und an der Neumattschule, wo die Musikschule TYTH musikalische Früherziehung und Instrumentalunterricht anbietet, übernimmt „Direct help better future“ Musikpatenschaften für ärmere Kinder.

Großzügige Spender

Beim Benefizkonzert bat Alexandra Sieberer um Spenden speziell für die Weihnachtsaktion „1000 Päckchen für 1000 individuelle Wünsche“. Für jeweils 35 Euro packen Sieberer und ihre Helfer Weihnachtspäckchen, um benachteiligten Kindern und Jugendliche ganz individuelle Wünsche zu erfüllen.

Im vergangenen Jahr habe man mehr als 600 kleine Pakete gepackt, erzählte Sieberer zwischen zwei Musikstücken. In diesem Jahr habe man aber schon von 1163 Kinderwünschen erfahren. Fast alle Päckchen habe man schon finanziert und übergeben, schilderte Sieberer und bat um Spenden für 94 weitere. Dem kam das Konzertpublikum gerne nach und spendete großzügig.

Von Klassik bis Rock

Zahlreiche Kinder und Jugendliche boten dem spendenwilligen Publikum im restlos gefüllten Musikpavillon „TonArt“ ein abwechslungsreiches Musikprogramm zwischen Klassik, Rock und Pop, Weihnachtslied und Filmmusik. Stefan Meyer, Musiklehrer am Hebel, kündigte bei seiner Begrüßung ein „strammes Programm“ an, weil so viele Schüler mitspielen wollten.

Souverän eröffneten die jüngsten Schüler der privaten Musikschule TYTH den Abend. Enya Rogler sang mit zarter Stimme „Es schneit“ und „Die kleine Eisenbahn“ und begleitete sich selbst am Flügel. Flott und jazzig spielte Sebastian Mauch „Last Christmas“. Später stimmte Kerstin van der Meer auf ihrer Querflöte drei Weihnachtslieder an.

Beeindruckende Vorträge

Es gab beeindruckende Vorträge am Flügel: Emilia Niemann und Christoph Chen spielten vierhändig, mit Präzision und Esprit, einen Libertango von Piazolla. Tobias Kreider, intonierte mit bemerkenswert reifem Ausdruck das Intermezzo A-Dur von Brahms und die Rhapsodie Espagnole von Liszt. Außer den Genannten musizierten Carola Feiler und Carla Zeh (Violine) mit Gisela de Marbaix (Cello), Matus Erpenbeck (Klavier) und Lorenz Högg (Altblockflöte).

Beeindruckende Musiker

Obwohl wegen Krankheit nicht ganz vollzählig, sorgten die Musikschulband LAJF21 und die Band-AG des Hebel mit rockigen Rhythmen, harmonischem Sound und ihren Frontfrauen mit den schönen Stimmen für gute Laune. LAJF21 spielte selbst geschriebene Songs.

Auch der Unterstufenchor des Gymnasiums bekam für seine rhythmisch, lockeren Songs viel Applaus, genauso wie das Projektorchester „Cinematic Ensemble“ der Musikschule, das das Konzert mit Titeln aus Filmmusik und Fernsehen stimmungsvoll abschloss.

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