Lörrach Kolpingfamilie St. Bonifatius will die Jugend für sich gewinnen

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Vorstand der Kolpingfamilie St. Bonifatius mit (von links) Dionys Guggemos, Gerold Bernhard, Helmut Langer und Gerhard Indlekofer Foto: Bachmann-Ade

Mit einem Team erfahrener ehrenamtlicher Kräfte versucht die Kolpingfamilie St. Bonifatius, auch jüngere Leute für ihr Programm zu begeistern.

In der von Helmut Langer für den erkrankten Vorsitzenden Peter Ade geleiteten Hauptversammlung präsentierte die einst als Gesellenverein bezeichnete Gemeinschaft ein Angebot mit einigen historischen, aber vor allem aktuellen Themen.

„Erlebte Gemeinschaft“

Als neuer Präses dankte Pfarrer Joachim Giesler für den vielfältigen Einsatz. Die Zeiten seien nicht einfach, Kolpingfamilien würden vielfach an den Rand ihrer Existenz gedrängt. Dabei praktizierten sie „tolle Verbundenheit durch erlebte Gemeinschaft“. Vereinsamung sei ein großes Gesellschaftsproblem, die Angebote der Kolpingfamilie seien deshalb wichtig.

Im Jahresbericht bedauerte Langer, dass gelegentlich Veranstaltungen abgesagt werden müssten, da das Teilnehmerinteresse zu gering sei. Umso mehr freute er sich, dass Kreishandwerksmeister Martin Ranz und Daniel P. Herkommer als Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft einen Neujahrsempfang mit aktuellen Themen aus Handel, Handwerk und Gewerbe bereicherten.

Aktivitäten und Angebote

Gut angekommen ist ebenfalls der Preisskat der Kolpingfamilie, an dem auch Nichtmitglieder teilnehmen können. „Hannelore Matalone organisiert immer viele schönen Preise, sodass fast jeder Mitwirkende bedacht werden kann“, lobte Langer die ehrenamtliche Vereinswirtin und deren Ehemann Giuseppe sowie einen Vortrag über die Kolpingschule Riobamba/Ecuador, die von der Kolpingfamilie St. Bonifatius mit einer Geldspende bedacht wurde, ebenso wie die Kinderkrebshilfe und die Nähwerkstatt Rheinfelden.

Eindrucksvoll waren ein Vortragsabend über die Unicef-Gruppe Lörrach, ein Arzt-Vortrag zum Thema Schlaganfall und ein Filmabend mit Gerhard Indlekofer über „Fatima - das letzte Geheimnis“.

Über die Arbeit des „Hospiz am Buck“ informierte Klauspeter Huck als Vorsitzender des Fördervereins.

Die Wahlen

Bei den Wahlen zum Gesamtvorstand wurde Peter Ade als 1. Vorsitzender bestätigt. Weitere Posten: 2. Vorsitzender Helmut Langer, Schatzmeister Dionys Guggemos, Schriftführer Gerhard Indlekofer, Beisitzer Hannelore Matalone und Gertrud Guggemos, Kantinenleitung Hannelore Matalone.

Das Programm

Im neuen Programm sind unter anderem vorgesehen: die Bezirksmaiandacht in Inzlingen am 16. Juni, eine Zukunftswerkstatt für alle Generationen am 16. Juni in Emmendingen, ein Seminar „Frauen im Vorstand“ in Donaueschingen, ein Vortrag von Pater Yves über dessen Heimat Burundi am 14. Mai, alemannische Geschichten und Gedichte am 11. Juni mit Heidi Zöller von der Muettersproch-Gsellschaft. Ein Filmvortrag von Wolfgang Krämer über den Iran am 23. Juli und ein Feriennachhock mit Ehrungen am 10. September schließen das Programm für 2024.

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