Lörrach Konzept bis zum Spätherbst

Die Grundlagen für die Entwicklung des Lauffenmühle-Areals sollen bis zum Spätherbst mit mehreren Gutachten geschaffen werden. Foto: Kristoff Meller

Lörrach-Haagen - Auf dem Lauffenmühle-Areal zwischen Brombach und Haagen will die Stadt bekanntlich ein innovatives Gewerbegebiet entwickeln, auf dem klimaneutral gearbeitet und Holz als Baustoff genutzt werden soll. Bis Ende 2021 oder Anfang 2022 sollen mehrere Gutachten Grundlagen für die Entwicklung liefern.

Darüber informierte Britta Staub-Abt, Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz, am Dienstag im Haagener Ortschaftsrat. Im Spätherbst will die Verwaltung dem Gemeinderat ein Konzept über Erhaltung oder Abriss der Gebäude der früheren Firma Lauffenmühle vorlegen. Studien über den Einsatz von erneuerbaren Energien, für einen Kombistandort für Feuerwehr, Werkhof und Stadtgrün und zu anderen Aspekten laufen. Die Stadtenergie Lörrach untersucht außerdem, wie das Lauffenmühle-Areal in ein städtisches Wärmenetz eingebunden werden kann.

Christa Rufer (SPD) bezeichnete die Machbarkeitsstudie zum Kombistandort als wichtig für Haagen. Falls die Feuerwehren aus Haagen, Brombach und Hauingen dort zusammengelegt würden, würden beim Rathaus Flächen für die Entwicklung Haagens frei.

Jörg Müller (Freie Wähler) riet erneut davon ab, auf dem „Premiumstandort“ Lauffenmühle-Areal Feuerwehr, Stadtgrün und Werkhof anzusiedeln. Er empfahl, auch in Randlagen Standorte zu prüfen, etwa oberhalb der A 98, beim Salzert oder im Gewerbegebiet Steinen. Alfred Kirchner (CDU) fand es wichtig, neue Gewerbeflächen zu schaffen.

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