Lörrach Mit Theatervirus infiziert

Felix Ebner in dem von ihm entworfenen Bühnenbild. Foto: Gottfried Driesch Foto: mek

Mit der Premiere der Komödie „Müllers Mühle“ von Christian Lange am Samstag, den 10.November um 20 Uhr, beginnt im Lörracher Bühneli eine neue Ära.

Von Gottfried Driesch

Lörrach. Ende März dieses Jahres hatte sich der Theatergründer, Direktor, Schauspieler und Regisseur Günther Geiser endgültig von seinem Theater verabschiedet.
Felix Ebner hat sich der großen Herausforderung gestellt und die Regie für die neue Komödie übernommen. Schon seit 2004 hat er am Gymnasium seiner Heimatstadt Fürstenfeldbruck als Assistent des Regisseurs der Theatergruppe gearbeitet. Seither hat ihn der „Theatervirus“ nicht mehr losgelassen. Am Residenztheater München hospitierte er bei zwei Inszenierungen. Eine weitere Hospitanz führte ihn an das Volkstheater München.

Er studierte  Wirtschaftswissenschaften in Reutlingen, Manchester (Bachelor) und London (Master). Nach dem Masterexamen kam er 2015 nach Lörrach. Nachdem sich  Felix Ebner  in der Lerchenstadt eingerichtet hatte, las er 2017 einen Aufruf von Günther Geiser, der junge männlich Schauspieler suchte.   Ebner sprach im Bühneli vor und wurde  für „Der Diener zweier Herren“ verpflichtet. Ihm habe sofort die Atmosphäre, die Kollegialität und das Theater selbst gefallen.

Mit viel Liebe zum Detail

Über das Angebot, das nächste Stück zu inszenieren, habe er sich sehr gefreut. Zusammen mit dem Vorstand des Bühneli habe er das Stück ausgewählt. Es sei eine recht unbekannte Komödie eines noch nicht sehr bekannten Autors. Gleichwohl sei es ein Werk, in dem man unbeschwert lachen könnte. Der Entwurf zu dem mit viel Liebe zum Detail gebauten Bühnenbild stammt ebenfalls von Ebner. Anfang Juni begannen die Proben. Alle Rollen sind doppelt besetzt.

Ein raffinierter Plan

Die Story: Kriminalautor Heinz Müller hat eine Schreibblockade. Um diese zu überwinden kauft er für sich und seine Tochter eine alte Mühle. Die Tochter will aus der Mühle ein Restaurant machen. Indes: Die im Nebengebäude lebende, ehemalige Stallmagd Anna hat ein lebenslanges Wohnrecht. Da diese alt und krank ist, wird sie nach Meinung von Vater und Tochter keine lange Belastung darstellen.

Die Magd wird von der Landärztin Dr. Johanna betreut. Müller ist von der Ärztin sofort angetan und vergisst fürs Erste seinen Ärger. Beflügelt schreibt der Autor weiter an seinem Kriminalroman, und seine Tochter Sabine bereitet die Eröffnung des Restaurants vor. Nun scheint alles gut zu werden. Da allerdings haben sie sich gewaltig getäuscht. Und nicht nur darin, denn sie fallen langsam aber sicher einem raffinierten Plan zum Opfer…

Die Premiere findet am Samstag, 10. November, statt. Die weiteren Termine werden in Kürze im Internet  unter www.buehneli.de bekannt gegeben.  Der Vorverkauf beginnt am 20. September, immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr, freitags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 12 und 17 bis 19 Uhr unter Tel. 07621/433 31.

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