Lörrach Nachruf: Ein Leben in tiefem Glauben

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Ralph Breisinger ist verstorben. Foto: Peter Ade

Hebelfreund und Kolpingbruder Ralph Breisinger ist 86-jährig verstorben.

Der Hebelfreund und Kolpingbruder Ralph Breisinger ist 86-jährig verstorben. Von den Folgen eines schweren Fahrradsturzes hatte er sich nicht erholen können. Familie, Freunde, frühere Arbeitskollegen, der Hebelbund und die Kolpingfamilie St. Bonifatius trauern um den beliebten Mitbürger.

Tief religiös

Breisinger war gebürtiger Lörracher und ein tief religiöser Mensch, der sich in der katholischen Kirche engagierte. Seine große Liebe galt der Kolpingfamilie. Er war viele Jahre im Vorstand aktiv, kümmerte sich um Programme und war zeitweise Vorsitzender.

Die Fußstapfen, in die Breisinger 1997 als Vizepräsident des Hebelbundes trat, waren groß. Immerhin hatte bis dahin Gerhard Jung den Bund geleitetet und sich um die literarischen Begegnungen gekümmert. Breisinger betreute das Programm viele Jahre intensiv, an dem sich auch der Schwarzwaldverein und das Dreiländermuseum beteiligten.

Vielfältige Kontakte

Mit vielen namhaften Menschen hatte der Lörracher in jener Zeit Kontakt, unter anderem mit der Schauspielerin Ursula Cantieni, Charles Brauer, Gertrude Fussenegger, der einstigen Grande Dame der österreichischen Literatur, und dem elsässischen Liedermacher René Egles. Eine Begegnung gab es auch mit Ellie Heuss-Knapp, der Frau des einstigen Bundespräsidenten Theodor Heuss, der oft in Lörrach zu Besuch weilte.

Soziales Engagement

Beruflich war der Verstorbene Jahrzehnte im Personalwesen der Lörracher Schokoladen-Manufaktur Milka/Suchard - heute Mondelez - im Einsatz. Bekannt war Breisingers soziales Engagement zur Weihnachtszeit für das SOS-Kinderdorf Sulzburg im Südschwarzwald, das viele Jahre lang mit großzügigen Spenden bedacht wurde.

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