Lörrach Nächtliche Schnitzeljagd im Museum

Die Oberbadische
Engagieren sich im Dreiländermuseum für die Museumsnacht (v. l.): Elke Hach, Ingrid Reisle, Waltraut Hupfer und Winzer Karlheinz Ruser Foto: Kristoff Meller Foto: Die Oberbadische

Dreiländermuseum Lörrach beteiligt sich an Basler Museumsnacht / Shuttle-Anbindung nach Riehen

Von Kristoff Meller Lörrach. Die 14. Basler Museumsnacht am kommenden Freitag beginnt für Besucher aus dem Wiesental bereits in Lörrach: Das Dreiländermuseum beteiligt sich in Kooperation mit Slow Food Lörrach bereits zum zweiten Mal mit einem Sonderprogramm unter dem Titel „Paradies Gärten“ und bietet außerdem Shuttle-Busse nach Riehen an. „Das Museum ist ein idealer Startpunkt für Lörracher“, sagt Waltraut Hupfer vom Dreiländermuseum. Im 20-Minuten-Takt verkehren den ganzen Abend lang zwei große Busse von der Haltestelle in der Basler Straße zur Fonda-tion Beyeler nach Riehen, die wiederum durch eine Buslinie und eine Oldtimer-Tramlinie mit den übrigen 40 Veranstaltungsorten verbunden ist.

Unter dem Motto „Paradies Gärten“ sollen mit Hilfe der Führungen „Friedensbäume“ und „Paradies mit Stacheln“ (ab 18.30 Uhr jeweils stündlich) sowie „Gift und Galle“ und „Heilige und andere Ver-rückte“ (ab 19 Uhr jeweils stündlich) die aktuelle Sonderausstellung „Paradiesische Pflanzen“ sowie die Dauerausstellung präsentiert werden. Dazu gibt es durchgehend Vorführungen mit ägyptischen Räuchermischungen (bis 24 Uhr), Flachsspinnen (bis 22.30 Uhr) und unter dem Titel „Evas Rache“. Für Kinder wird außerdem bis 20.30 Uhr eine Schnitzeljagd in der Dauerausstellung unter dem Titel „Mowglis Paradies“ (bis 20.30 Uhr) angeboten. „Das ganze Haus ist belebt“, verspricht Caroline Buffet vom Dreiländermuseum.

Im vergangenen Jahr wagte das Museum auf Anregung von Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm erstmals die Teilnahme an der Museumsnacht, um vor allem den neuen Namen „publik zu machen“, erklärt Hupfer. Die damalige Sonderausstellung „Zu Tisch – á table“ habe sich sehr gut dazu geeignet.

„Ohne Slow Food und die Projektpartner“ wäre die aufwendige Veranstaltung – die möglichst neue Besucher anlocken soll – laut Museumsleiter Markus Moehring jedoch „nicht zu stemmen“. Denn neben dem Sonderprogramm ist auch ein Bewirtungsangebot Pflicht.

Für dieses sind der Verein Slow Food Lörrach sowie die Landfrauen des Bezirks Lörrach und acht Winzer aus dem Markgräflerland, der Schweiz und dem Elsass zuständig. Sie werden außerdem von Azubis der Stadt Lörrach unterstützt. Im Hebelsaal verköstigen sie die Gäste mit Suppen, Kuchen und diversen Weinen. „Die lokalen Erzeuger passen zum Konzept“, erklärt Elke Hach, Projektmanagerin bei Slow Food.

Ingrid Reisle, Stellvertretende Bezirksvorsitzende der Landfrauen Lörrach, möchte jedoch auch die „Arbeit und Produkte vorstellen“. Die Veranstaltung sei eine Chance, um „andere Bevölkerungsgruppen als sonst“ für die Produkte der Selbstvermarkter anzusprechen. Dazu zählt sicher auch das junge Publikum – für die ist der Besuch der Museumsnacht nämlich gratis.

Die Museumsnacht Basel findet am Freitag, 17. Januar, von 18 bis 2 Uhr statt. Tickets kosten für Erwachsene 24 Franken/19,50 Euro, mit Museumspass 14 Franken/11,50 Euro. Besucher unter 25 Jahren (Ausweis mitbringen) haben freien Eintritt. Vorverkauf in allen Museumsnacht-Museen und in den Geschäftsstellen unserer Zeitung. Ab 18 Uhr gibt es auch Tickets an der Abendkasse (außer Gastinstitutionen und im Jüdischen Museum). Neben dem Dreiländermuseum ist auch das Vitra Design Museum in Weil am Rhein auf deutscher Seite vertreten. Die komplette Teilnehmer-Übersicht gibt es im Internet unter www.museumsnacht.ch Zwischen den Museen verkehren zwischen 18 und 2 Uhr Shuttle-Busse sowie in Basel auch Shuttle-Schiffe und Oldtimer-Trams.

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