Lörrach Neue Impulse fürs Quartier

Kirsten Heinze-Hastenteufel (v. l.), Susanne und Ulrich Korell, Jörg Lutz sowie Jürgen Moser vor den Neubauten Georg-Köhler-Straße 1 und 2 (im Hintergrund) Foto: Gottfried Driesch

Zufrieden mit der jüngsten Entwicklung des Innocel-Quartiers zeigten sich Marion Ziegler-Jung, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Lörrach (WFL), und Oberbürgermeister Jörg Lutz am Donnerstag beim Mediengespräch. Auch die Auslastung des Innocel Innovations-Centers sei sehr zufriedenstellend.

Lörrach. „Diese Entwicklung darf zur Blaupause auch für das Lauffenmühle-Areal werden“, sagte Lutz. Als Erfolg für die Quartiersentwicklung wertete er auch die Neubauten zweier Firmen in der Georg-Köhler-Straße: Der Neubau der Firma PharmaKorell in der Georg-Köhler-Straße 2 umfasst fünf Etagen. In der obersten sitzt die PharmaKorell GmbH. Gegründet 2007 im Innocel Innovations-Center an der Marie-Curie-Straße, bietet sie Beratungs- und Gutachterleistungen auf dem Gebiet Arzneimittel-Qualitätsmanagement für die pharmazeutische Industrie an. Einfuhr und Lagerung von Arzneimitteln sind weitere Leistungen. Seit 2012 unterhält die Firma ein Büro in Riehen. 15 Festangestellte gehören zum Team. Geschäftsführer Ulrich Korell hat bereits einen großen Teil der Flächen im Neubau, die nicht von seiner Firma genutzt werden, vermietet.

„Genau davon hatten wir damals geträumt, dass ein Unternehmen im Innocel Innovations-Center gegründet wird und dann auf den neu entwickelten städtischen Gewerbeflächen im Quartier die Chance erhält, in eigenen Räumen weiter zu wachsen“, erklärte Marion Ziegler-Jung in einer Mitteilung.

Ebenfalls einen Neubau bezog der Pharmavertrieb Heinze. Klaus Heinze, Kirsten Heinze-Hastenteufel und Silke Heinze-Brönstrup führen das Lörracher Familienunternehmen, das weltweit im Im- und Export pharmazeutischer Produkte tätig ist. Bisher war die Firma in der Mauerstraße zu finden. Jetzt sind Lager und Logistik in zwei Etagen an der Georg-Köhler-Straße 1 beheimatet.

Die 45 Mitarbeiter, viele davon sind seit etlichen Jahren im Unternehmen, können sich nicht nur über eine Küche sondern auch über einen Ruheraum freuen. „Warum soll sich ein Mitarbeiter in seiner Pause nicht lang ausstrecken dürfen?“, fragte Heinze-Hastenteufel. Um so besser sei das Betriebsklima und damit die Leistung der Mitarbeiter.

Der Lörracher Architekt Jürgen Moser, der die Neubauten geplant hatte, berichtete von den besonderen Anforderungen. Beim Gebäude der PharmaKorell habe man auf dem nicht rechteckigen Grundstück an die Grenzen des möglichen Baufensters gehen wollen. Auch bei der Geschossanzahl habe man das Maximum ausgereizt.

„Wirtschaftsförderung und Stadtplanung müssen Hand in Hand gehen“, sagte Lutz. Bei den Planungen müssten zudem so selbstverständliche Dinge wie der Glasfaserausbau mitbedacht werden. „Man glaubt es nicht, dass das heute noch nötig ist.“

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