Lörrach Risiko in Schulen verringern

Die Schulen werden bei der Bekämpfung der Coronapandemie besser unterstützt. Foto: Die Oberbadische

Lörrach - Die Stadt Lörrach installiert mit Förderung des Landes – jeweils in Absprache mit den Schulleitungen – in ausgewählten Klassenräumen CO2-Ampeln. Damit wird die Belastung der Raumluft in den Klassenzimmern besser kontrollierbar, um das Corona-Infektionsrisiko zu reduzieren. Zudem werden Hygienemaßnahmen und die Digitalisierung unterstützt.

Das Land hat Ende des Jahres 2020 ein Förderprogramm zur Unterstützung der Schulen aufgelegt, mit dem die Herausforderungen der Coronapandemie besser bewältigt werden können. Mit dem als umgangssprachlich bezeichneten „Schulbudget Corona“ können Schulen mit Hygienemaßahmen, wie zum Beispiel die oben genannten CO2-Ampeln, ausgestattet werden oder die Mittel in ihre Digitalisierung investieren.

Der vom Land vorgegebene Warenkorb enthält verschiedene Möglichkeiten, vom Spuckschutz über Tablets, Messengerdienste bis zu Luftreinigungsgeräten. Das Land stellt der Stadt Lörrach als Schulträger ein schulscharfes Budget zur Verfügung. Dieses beträgt circa 17 Euro pro Schüler und ist damit gedeckelt.

Derzeit wird mit den Schulen geklärt, welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Eine erste Bestellung über 100 CO2-Ampeln ist bereits eingetroffen und wurde in Schulräumen installiert.

CO2-Ampeln zeigt kritischen Wert an

Die CO2-Ampeln zeigen an, wenn die Kohlendioxidbelastung im Raum einen kritischen Wert erreicht. An dieser Grenze steigt die potenzielle Infektionsgefahr, weil zu viel Atemluft im Raum vorhanden ist. Dann muss das Klassenzimmer gelüftet werden.

Die Stadt beteiligt sich an der Installation finanziell und trägt die Kosten für Aufstellung und Montage, da nicht in jedem Raum Steckdosen an den richtigen Stellen vorhanden sind. Somit werden diese Kosten nicht vom Coronabudget der Schulen abgezogen, sondern es kann mit den verbleibenden Mitteln gegebenenfalls noch die Digitalisierung vorangetrieben werden.

„Die Klärung und Umsetzung dieser Maßnahmen an allen Schulen ist für die beiden städtischen Fachbereiche ein großer Aufwand“, erklärt Oberbürgermeister Jörg Lutz. „Dieser kommt jedoch der Sicherheit, Gesundheit und Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu Gute.“

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