Lörrach Schüler sind deutsche Meister der Physik

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Die Sieger: Verona Miftari und Florian Bauer Foto: zVg

Lörrach. Bei der deutschen Physik-Meisterschaft wurden die Lörracher phaenovum-Jungforscher Verona Miftari (16) und Florian Bauer (15) deutsche Meister. Ende Januar hatten sich die zwei Schüler vom Hans-Thoma-Gymnasium schon im Landesfinale durchsetzen können und sich so für die German Young Physicists’ Tournament (GYPT) genannte deutsche Physikmeisterschaft qualifiziert. Der GYPT-Bundeswettbewerb fand am Wochenende zum zweiten Mal online statt.

Deutschlandweit haben fast 200 Schüler versucht, sich für den bundesweiten Wettbewerb zu qualifizieren, doch nur die 40 besten Schüler wurden eingeladen. In der Vorrunde am Samstag setzte sich das phaenovum-Team, welches eines der jüngsten Teams des Wettbewerbs war, als zweitbestes Team durch und qualifizierte sich dadurch für das Finale aus nur noch drei Teams am Sonntag. Schüler des phaenovums qualifizierten sich damit schon zum dritten Mal in Folge für dieses Finale. Florian Bauer hatte am ersten Tag die beste Diskussion geführt. Verona Miftari stellte ihre Untersuchungen zum Verhalten zweier Metallkugeln vor, die durch ein Gummiband verbunden sind. Verdrillt man das Gummi und lässt die Kugel wieder los beginnen die Kugeln mit einer oszillierenden Kreisbewegung. Florian Bauer bestimmte, wie man eine maximale Menge an Flüssigkeit auf einer rotierenden Stange platzieren konnte. Er wurde, wie schon im Vorjahr, als „Exot“ eingestuft, da er der Einzige war, der sich an dieses Thema gewagt hatte.

In seinen experimentellen Vorbereitungen wurde das Team von mehreren Physikschülern des phaenovum unterstützt. So stammt der Versuchsaufbau für Florians Beitrag vom Jugend forscht-Wettbewerb; das Projekt „Honeyspoon“ hatte Mitte Februar den Regionalwettbewerb in Freiburg experimentieren gewonnen.

Zusätzlich haben sich Verona Miftari und Florian Bauer bei der Einzelwertung für einen Physik-Workshop qualifiziert. Bei diesem Workshop werden die fünf Mitglieder der Nationalmannschaft bestimmt, die Ende Juli bei der Weltmeisterschaft Deutschland vertreten. Die Juroren waren von dem hohen physikalischen Niveau begeistert. Der Betreuer Pirmin Gohn äußerte sich zu dem Erfolg: „Es freut mich sehr, dass sie für ihren Einsatz und ihr Talent nun belohnt wurden.“

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