Von Peter Ade

Lörrach. Der Rotary Club Lörrach unterstützt erneut die Stiftung des Hebel-Gymnasiums mit einer großzügigen Spende. Vorsitzender Hermann Harrer bekam gestern einen Scheck über 7800 Euro überreicht. Mit dem Geld gewährt die Stiftung Stipendien für ehemalige Abiturienten.

Die Spendenübergabe erfolgte im Beisein von Bankvorstand Rainer Liebenow bei der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden. Deren Regio-Stiftung verwaltet auch die Geschäfte der Stiftung des Hebel-Gymnasiums.

Der amtierende Präsident des Rotary Clubs, Peter Kunze, bezeichnete die Förderung des Bildungswesens als eines der zentralen Anliegen der weltweit wie auch regional aktiven Organisation. „Wir verpflichten uns der Wahrheit, der Fairness, dem guten Willen und der Förderung des Verständnisses unter den Menschen“, beschreibt Kunze die Motivation der weltweit rund 1,2 Millionen Rotarier.

Noch unter seinem Vorgänger im Präsidentenamt, Andreas Rummelt, wurde beschlossen, der Stiftung des Hebel-Gymnasiums nach früheren 8000 Euro einen weiteren Zustupf zu gewähren.

Vier Studierende – ehemalige Abiturienten des „Hebel“ – würden derzeit mit Stipendien unterstützt, berichtete Hermann Harrer. „Wir sind gut aufgestellt“, sagte er in Hinblick auf ein Stiftungsvermögen in Höhe von derzeit 200 000 Euro.

Besonders positiv, so Harrer, sei die Tatsache, dass der Stiftung von Spendern 1000 Novartis- und 500 BASF-Aktien geschenkt wurden. Der Börsengewinn ermögliche eine solide Förderung junger Menschen beim Hochschulstudium.

Die Stiftung wurde im Jahr 2007 auf Betreiben des Naturwissenschaftlers Gerhard Backenstoß gegründet. Der Hebel-Abiturient des Jahrgangs 1941 wollte seiner ehemaligen Schule, die in schwieriger Zeit die Grundlagen für seine berufliche Zukunft gelegt habe, „etwas zurückgeben“.

Der Rotary Club Lörrach wurde 1958 gegründet und ein Jahr später in die internationale Organisation aufgenommen. Jugend, Entwicklungshilfe und Soziales bilden die Themenfelder, denen sich Persönlichkeiten unterschiedlicher Berufsgruppen, zumeist Selbständige sowie Führungskräfte der Wirtschaft, verschrieben haben.

Im Jahr 1969 wurde der Soziale Arbeitskreis (SAK) auf Initiative der Rotarier ins Leben gerufen. Sie griffen dem SAK beim Aufbau finanziell und personell unter die Arme, so dass er sich um soziale Brennpunkte der Stadt und um benachteiligte Kinder kümmern konnte.