Lörrach Verlässliche "Stimmen"-Partner

Lörrach - Die Premium-Sponsoren von „Stimmen“ unterstützen das Festival auch in schwierigen Zeiten. Gestern haben Andre Liebenow, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, und Roland Weis, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Badenova, Verträge für die mit etlichen Unwägbarkeiten verbundene Stimmen-Auflage 2021 unterschrieben.

Andrés Ibarra – er hat seit 1. April die Stelle des Interimsgeschäftsführers der Burghof GmbH inne – freute sich über diese gute Nachricht in schwierigen Zeiten. Wie die beiden Premium-Sponsoren hätten auch die Haupt-Sponsoren Endress + Hauser und Rothaus ihre weitere finanzielle Förderung des Festivals zugesagt.

Als Partner der ersten Stunde empfinde es die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden als Verpflichtung, „Stimmen“ auch in dieser Situation zur Seite zu stehen. Die Sehnsucht der Menschen nach Kultur sei allenthalben zu spüren, deshalb sei es um so schöner, dass „Stimmen“ stattfinde, wenn auch in kleinerer Form, sagte Liebenow. Sicher sei: „Wenn das Stimmen-Festival in Lörrach veranstaltet wird, ist die Sparkasse dabei.“  Obgleich, so Liebenow und Weis unisono, 2021 mit einem etwas reduzierten finanziellen Beitrag – dem schlankeren Format entsprechend.

Gleichzeitig stellten beide eine Erhöhung der Sponsoren-Beträge in Aussicht, sollte sich das Festival wieder Richtung gewohnter Größe entwickeln. Konkrete Zahlen wurden auf Nachfrage unserer Zeitung indes nicht genannt.

Auch Weis betonte, es sei für die Badenova als langjährige Sponsorin nicht in Frage gekommen, das Festival im Stich zu lassen: „Was Partnerschaft bedeutet, zeigt sich, wenn’s schwierig wird.“

Diese Treue sei nicht zuletzt auch Ausdruck der Festival-Qualität, sagte Ibarra, der in diesem Zusammenhang auch die Arbeit von Markus Muffler in Erinnerung rief.

Sofern es die Anfang Juli geltende Corona-Verordnung zulässt, dürfen 188 Personen in den Burghof, um die Stimmen-Konzerte zu genießen. Größere Rahmenveranstaltungen der Premium-Sponsoren sind ebenso wenig geplant wie Konzerte auf dem Alten Marktplatz und im Rosenfelspark.

Die Signale der Stimmen-Sponsoren will Ibarra an seinen Nachfolger weitergeben. Mit der Aufnahme seiner Arbeit im Burghof sei er zunächst „ins kalte Wasser gesprungen“, sagte der Geschäftsführer. Immerhin: In den vergangenen sechs Wochen habe er zahlreiche positive Gespräche führen können, sowohl im Hause als auch mit der Stadt, sagte er. Dem Burghof gehe es wirtschaftlich in der Kurzarbeit noch vergleichsweise passabel, aber: „Das ist natürlich absolut nicht der Zustand, den wir wollen.“

„Was kommen kann, weiß keiner“, steht in großen Lettern an der Bar des Burghofs – sprich: wann, was in welchem Umfang geöffnet werden kann, ist noch unklar. Das gilt auch für die Offerten von „Stimmen“ und Burghof. Allerdings, so Ibarra mit Blick auf die Kultur-Veranstaltungen der kommenden Monate, gäbe die derzeitige Nachrichtenlage Anlass zur Hoffnung.

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