Lörrach Vorstellung des neuen Rektors

Der neue Rektor der Dinkelbergschule Martin Jegle stellte sich dem Ortschaftsrat vor und wurde herzlich begrüßt.    Foto: Petra Wunderle

Rheinfelden-Minseln - Neben fünf Bauanträgen, einer Ergänzungssatzung sowie einer Bauvoranfrage stand die Vorstellung des neuen Schulleiters der Dinkelbergschule auf der Tagesordnung der letzten Ortschaftsratssitzung in Minseln. Einige Bürger nahmen an der öffentlichen Sitzung teil, dabei wurde – wie in jeder Sitzung – auf den Durchgangsverkehr entlang der Wiesentalstraße vehement hingewiesen. Ein Anwohner bat darum „endlich eine Lösung zu finden“.

Martin Jegle ist seit Oktober des vergangenen Jahres Schulleiter an der Dinkelbergschule Minseln mit der Außenstelle Eichsel. Die Dinkelbergschule zählt aktuell insgesamt 136 Mädchen und Jungen, davon in der Außenstelle Eichsel 64 Kinder.

Nach dem Lehramtstudium an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg unterrichtete Jegle fünf Jahre lang in der Werkrealschule in Elzach und zwei Jahre an der Alemannenschule in Wutöschingen. Er wohnt mit seiner Familie in Inzlingen.

Gerne stand er am Dienstagabend Rede und Antwort. Auf die Frage von Ortschaftsrat Klaus Weber, wie es mit der Versorgung stand der Lehrer in der Schule aussieht, antwortete Jegle: „Seit Anfang des Jahres ist es sehr gut, denn eine Kollegin ist in der Wiedereingliederung, eine andere ist gegangen. Bei Krankheit ist die Vertretung aber schwierig“. Durch Martin Jegle hat die Schule einen Stundenüberhang. Im Verhältnis zu anderen Schulen, so Jegle, sei die Dinkelbergschule gut aufgestellt. An der Ausstattung gebe es nichts zu bemängeln, die Stadt sei sehr bemüht.

Der neue Schulleiter hat sich nicht für das Pilotprojekt der Stadt mit Coronatests gemeldet. Das begründet er damit, dass die Schülerinnen und Schüler in der Nase getestet werden. Auch sollten nach seiner Ansicht Lehrer diesbezüglich nicht die Verantwortung übernehmen. Auf die Frage von Wilhelm Hundorf zur Impfbereitschaft der Lehrer, antwortete Jegle: „60 Prozent sind bereits geimpft“.

Die Corona-Zeit sei bislang an der Schule auch dank 18 Ipads ganz gut bewältigt worden. Es findet auch Onlineunterricht statt, aktuell gibt es eine Kombi-Klasse mit 30 Schülern. Ipads können zudem ausgeliehen werden. Keine Klasse ist in Quarantäne. Fazit von Gemeinderat Paul Renz: „Ein junges, dynamisches Team, das macht Hoffnung“. Ortsvorsteherin Eveline Klein überraschte den neuen Rektor mit einem Präsent.

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